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Anlässlich der Feier von Montlouis und Appenweier zum
30-jährigen Bestehen der Partnerschaft dreht die Stadt Montlouis
eine Reportage über das »Älterwerden in Europa«. Die Partnerschaft
nimmt sich damit eines aktuellen und länderübergreifenden Themas an.
Appenweier (ack). Francois Bureau, Kulturreferent der Stadt
Montlouis, besuchte den vom Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband
Mittelbaden, geleiteten häuslichen Pflegedienst und das Betreute
Wohnen »Am Römerhof« in Appenweier, außerdem das als GmbH von den
drei Pfarrgemeinden (Urloffen, Appenweier und Nesselried) geführte
Altenpflegeheim »St. Martin« in Urloffen. Hintergrund: Die Stadt
Montlouis erstellt eine Reportage zum Thema »Älterwerden in Europa«.
Vor der Kamera
Mit Chantal Clavier-Graf, Dolmetscherin, und Ralf Wiedemer,
Partnerschaftsbeauftragter der Gemeinde Appenweier, interviewte
Bureau vor der Kamera die Heimleitung sowie Heimbewohner und filmte
die Räumlichkeiten.
»Die Reportage will Menschen aus drei Nationen beleuchten und
zeigen, wie jeweils mit dem Älterwerden umgegangen wird«, so Bureau.
Sein Film umfasst Interviews, Berichte und Darstellungen von
Senioren- und Pflegeheimen aus Appenweier, Montlouis sowie der
norditalienischen Partnerstadt von Montlouis, Castelvetro. Bureaus
Ziel: die Menschen (Senioren, Pflegebedürftige, Pfleger und
Heimleiter) in den Mittelpunkt zu stellen sowie Unterschiede und
auch Gemeinsamkeiten der Organisationen und Einrichtungen
aufzuzeigen. Zum Partnerschaftsfest in Montlouis ist Premiere.
Die Feierlichkeiten finden vom 14. bis 16. Juli in
Montlouis-sur-Loire statt, wo zusammen mit Appenweierer Gästen 30
Jahre deutsch-französische Städtepartnerschaft begangen wird. Dass
eine lebendige Partnerschaft seit dieser Zeit besteht, zeigt, dass
nach dem Fest der Bürger beider Nationen vergangenes Jahr in
Appenweier quasi als zweiter Teil die Feier in Frankreich
fortgesetzt wird. |