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Eine neue Karte mit dem Titel »Ausflugstipps in der
Ortenau« wurde gestern in Sasbachwalden vorgestellt. 16 Städte und
Gemeinden haben sich an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt.
Von: Klaus Huber
Ortenau. »Gemeinsam konnten wir eine neue übersichtliche
Informationsquelle für unsere Gäste und die Einheimischen schaffen«:
Das erklärte gestern der Sasbachwaldener Kurgeschäftsführer Michael
Welsche vor der Presse, als er die neue Karte »Ausflugstipps in der
Ortenau« vorstellte. Das Produkt biete »viele Geheimtipps«, wobei
die Karte mit zahlreichen Zusatzinformationen versehen sei. Folgende
16 Kommunen haben sich beteiligt: Achern, Appenweier, Bad
Peterstal-Griesbach, Bühl, Bühlertal, Durbach, Kappelrodeck (mit
Waldulm), Lauf, Oberkirch, Lautenbach, Oppenau, Ottenhöfen, Renchen,
Sasbach, Sasbachwalden und Seebach.
»Wir wollten das Werk vor der Saison vorlegen und beweisen, dass
wir kein Kirchturmdenken pflegen, sondern bei Projekten
kooperationsbereit sind«, fügte Welsche hinzu. Wie er erläuterte,
erscheint die Ausflugskarte in einer Auflage von 30 000 Exemplaren.
Um das Projekt zu verwirklichen, sei auf Initiative Sasbachwaldens
eine Arbeitsgemeinschaft gegründet worden. Als erster Schritt wurde
im vergangenen Jahr ein »Gemeinsamer Schlemmerpass« veröffentlicht.
Jetzt wurde das Folgeprojekt fertiggestellt.
Auf der Karte werden 84 Sehenswürdigkeiten aufgeführt. Diese sind
nach den Gemeinden sortiert und mit einem Bild sowie einer
Kurzbeschreibung versehen. Vermerkt sind ebenfalls Kontaktadressen
und Öffnungszeiten. Zusätzliche touristisch interessante Angebote
sind in dem Plan ebenfalls aufgeführt.
Die Initiatoren sehen die neue Karte als Marketinginstrument, um
auch Tagestouristen Informationen an die Hand zu geben. Die Karte
wird kostenlos in den Kur- und Gemeindeverwaltungen, aber auch in
den Touristikinformationen der beteiligten Gemeinden ausgegeben. Das
Produkt soll außerdem bei Messen verteilt werden.
Wie Vertreter der beteiligten Kommunen gestern bei der
Präsentation betonten, sei es gut, jetzt ein gemeinsames
Werbeinstrument in der Region zu haben. Michael Schmitz von der Kur-
und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach unterstrich, das Projekt
sei eine »Kooperation zum Wohl des Gastes«. Die Kosten für die erste
Auflage belaufen sich auf rund 13 700 Euro.
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