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Vom Acherner Modellflugplatz aus wird heute ein
Hubschrauber mit der Bekämpfung der Eichenprozessionsspinnerraupen
beginnen. Start ist mutmaßlich gegen 14 Uhr.
Achern. Jetzt geht es den Schmetterlingsraupen des
Eichenprozessionsspinners an den Kragen. Heute Mittag wird ein von
den Forstdirektionen Freiburg und Tübingen organisierter
Hubschrauber den Wirkstoff Bacillus Thuringiensis, der auch als
Bakterium in der Natur vorkommt, über den in Frage kommenden
Gebieten versprühen.
Dazu müssen laut Hauptamtsleiter Hans-Peter Vollet schon
frühzeitig die Gebiete weiträumig abgesperrt werden. Unter anderem
werden das in Achern das Strandbad und der Wald beim Campingplatz
sein, aber auch die so genannte ABL-Eiche oder in Gamshurst der
Maiwald. Auch gegenüber der Acherner Heid soll das Mittel verspritzt
werden genauso wie am hinteren Eingang des Bauhofes oder auch in
Fautenbach östlich der Autobahn. Auch der Sportplatz in Sasbachried
hat einige Eichen vorzuweisen.
Der Hubschrauber wird zwischen 13 und 14 Uhr mit seiner Arbeit
beginnen. Die Anfangszeit hängt davon ab, wie viele der Einsatzorte
er in der südlichen Ortenau am Morgen besprühen kann. Das
Landratsamt Ortenaukreis spricht in einer Pressemitteilung von 45
Einsatzorten mit einer Fläche von 140 Hektar.
Neben Achern haben sich auch die Städte und Gemeinden Appenweier,
Friesenheim, Kappel-Grafenhausen, Kehl, Lahr, Meißenheim, Neuried,
Renchen und Schwanau für eine Bekämpfung aus der Luft entschieden.
Der Wirkstoff Bacillus Thuringiensis wirkt laut Pressemitteilung nur
auf Schmetterlingsraupen, ist weder gewässergefährdend, noch
bienengefährlich oder sonst für Mensch und Tier bedenklich. Die
Ausbringung erfolgt gezielt an Waldrändern und
Erholungsschwerpunkten in der freien Landschaft. Im Freiland baut
sich das Mittel unter dem Einfluss von UV-Licht innerhalb weniger
Tage ab.
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