|
Ein zweites Kunstwerk mit dem Thema Orgel ist zurzeit im
Rathaus Appenweier zu sehen. Bürgermeister Hansjürgen Stein ist
begeistert. »Was Herbert Armbruster aus diesem Thema macht, ist
großartig.«
Appenweier (ack). In der nachtblauen Stimmung ist das Profil der
Kirche gerade noch als Silhouette erkennbar und bildet dennoch eine
Einheit von Kirchengebäude und Orgel, als »Orgeltradition und
Gegenwart« beschreibt dies der Appenweierer Künstler Herbert
Armbruster.
Das Ereignis der Orgelweihe im Februar war die Einleitung des
Dienstes der neuen Orgel des renommierten Bonner Orgelbauers Klais
in der Kirche St. Michael.
Die Kirche »St. Michael« war gerade ein paar Jahre alt, als vor
250 Jahren Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde. Schon damals muss
die Barockkirche mit ihrer prächtigen Innenausstattung inmitten des
damals kleinen Dorfes Appenweier einen überwältigenden Eindruck
ausgestrahlt haben. »Die Kirche hat mehrere Kriege und viele Nöte
überstanden und ist mit ihrer neuen Orgel nach mehr als 250 Jahren
ein Kleinod unserer Heimat«, so Herbert Armbruster.
Im Jahre 2002 wurden 250 Jahre Kirche mit einer
Gemäldeausstellung gefeiert, 2005 war der erste feierlicher
Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag mit der neuen Orgel und im
Februar 2006 wurde die Klais-Orgel mit einem Orgelkonzert geweiht.
So die Stationen zur Ehre der Kirche und der neuen Orgel. Herbert
Armbruster: »Wie könnte es in diesem Jahr auch anders sein, zum
Orgelkonzert klangen Werke von W.A. Mozart.«
Chronik der Kirchenorgel: 1741 war schon eine Orgel in der Kirche
vorhanden. Um 1750 wurde eine neue Orgel von einem Offenburger
Orgelbauer errichtet. 1850 erhielt die Kirche eine Forell-Orgel.
Aus der Chronik
Um 1940 wurde diese grundlegend umgebaut und war nach 65 Jahren
nicht mehr lohnend reparaturfähig, so dass eine neue Orgel
erforderlich wurde. Im Februar 2006 schließlich wurde die neue
Klais-Orgel eingeweiht. |