23.03.2006
Auf der Zielgeraden:
Die letzten Arbeiten zur Sanierung der Kläranlage
 

Von: Wolfgang Löhnig
Die letzten Arbeiten zur Sanierung der Kläranlage vergab der Gemeinderat Appenweier am Montag. In einer Zwischenbilanz rechnete Wolfgang Griebl (Firma Arcadis) vor, dass die reinen Baukosten kurz vor Zieleinlauf 4,373 Millionen Euro betragen und unter dem Kostenanschlag (4,5 Millionen Euro) liegen. Prozessleitsystem, Fernwirktechnik und die Netzersatzanlage waren zu vergeben. Der Auftrag von rund 478 000 Euro wurde an die zweitgünstigste Bieterin vergeben, die Firma Stulz aus Grafenhausen. Sie hatte ihr Angebot auf der Basis von Siemens- und Iltis- Komponenten abgegeben. Systeme, die bereits in der Kläranlage vorhanden sind, so dass man bei Wartungsarbeiten einen kontinuierlichen Kundendienst erwarten könne. Ein wenige hundert Euro günstigeres Nebenangebot hatte Panasonic-Komponenten zur Grundlage, die – wurde befürchtet – möglicherweise höhere Wartungskosten verursachen könnten, da ein drittes System eingeführt würde.

Klärwärter Hermann Schneider freute sich über das baldige Ende der Bauarbeiten: »Während andere Städte ihre Anlage noch umbauen, um den neuesten Anforderungen gerecht zu werden, haben wir in Appenweier Nägel mit Köpfen geschaffen und stehen kurz vor Fertigstellung des Umbaus.« Das in der Ratssitzung einstimmig vergebene Prozessleitsystem ermögliche es, so Schneider, alle auf der Kläranlage bestehenden Steuerungseinrichtungen zusammenzufassen. Dazu werde die Überwachung der 18 in Appenweier installierten Hebeanlagen zentral in der Kläranlage möglich sein. Dies sei ein Plus für die Zuverlässigkeit.


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