09.11.2005
Verkehrserziehung machte Kindern Spaß
Abschluss der Aktion »Sicherer Schulweg«


Von: red/keh

Appenweier/Renchen (red/ keh). Die gestrigen Veranstaltungen mit dem kleinen Zebra in Renchen und Appenweier bilden den Abschluss der diesjährigen Aktion »Sicherer Schulweg«. Viele Schulanfänger in Baden-Württemberg haben das Theaterstück »Das kleine Zebra« bei über 50 Aufführungen gesehen und sind seither »eingefleischte Zebra-Fans«.

Die Figur »Zebra« ist bei Kindern mittlerweile eine eingeführte »Marke« und hat einen hohen Stellenwert bei der Verkehrssicherheitsarbeit der UKBW (Unfallkasse Baden-Württemberg) und Polizei im Rahmen der landesweiten Verkehrsaufklärungsaktion »Gib Acht im Verkehr«, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Das Thema Verkehrssicherheit auf dem Schulweg steht bei der UKBW und Polizei ganz oben auf der Prioritätenliste.

Autos von links und rechts, zugeparkte, unübersichtliche Wege und Überwege, Hektik und Lärm: Der Weg zur Schule ist für Schulanfänger bzw. Grundschüler oft ein gefährlicher Parcours. Das belegen auch die Zahlen der UKBW: 2004 sind in Baden-Württemberg ca. 15 700 Schüler auf dem Schulweg Opfer zum Teil schwerer Verkehrsunfälle geworden, 12 Schüler starben.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der UKBW, Manfred Hagelstein, appelliert deshalb an die Eltern, den Schulweg geduldig zu üben und die Gefahren zu erklären. UKBW, Polizei und Schulen möchten aber noch mehr für die Schulanfänger tun. Deshalb gab’s für die Erstklässler in Renchen und Appenweier gestern den Besuch einer kostenlosen Vorführung von »Das kleine Zebra – die etwas andere Verkehrserziehung« (ein Verkehrserziehungsmitmachtheater in Grundschulen) In diesem Theaterstück wird mit viel Spaß und Verstand das richtige Verhalten im Straßenverkehr gezeigt, wobei die Kinder aktiv vom »kleinen Zebra« und dem netten (echten) Polizisten mit in das Stück eingebunden werden.

»Im Zuge unserer Bemühungen geht natürlich immer die Bitte an die Erwachsenen/Autofahrer, mehr Rücksicht aufeinander, insbesondere auf die kleinsten und unerfahrendsten Verkehrsteilnehmer – unsere Kinder – zu nehmen«, so die Polizei in ihrer Pressemittelung.


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