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»Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören«, meinte Heinz
Langenecker, Vorsitzender des Narrenvereins Zimmeria Hornussia Urloffen, und
stellte sich nicht mehr der Wahl. Sein Nachfolger wurde Uwe Kirchhofer.
Von: Wolfgang Löhnig
Appenweier-Urloffen. Für den Präsidenten des Ortenauer Narrenbundes,
Rainer Domfeld, war es Verpflichtung einen so engagierten Narren wie Heinz
Langenecker persönlich den Dank des Ortenauer Narrenbundes (ONB) zu
überbringen. »Wenn der Lotse das Schiff verlässt, sollte ich dabei sein«,
meinte der Präsident und verwies auf das grandiose Jubiläum »44 Jahre
Narrenverein Urloffen« unter Leitung des scheidenden Vorsitzenden. Unter
dessen Leitung wurden die Urloffener Narren zum Aushängeschild im ONB,
bewiesen Kontinuität. Die einstimmig erfolgten Wahlen der
Vorstandsmitglieder kennzeichnen die gute Stimmung im Verein, so Domfeld.
Das neue Vorstandsteam
Die Wahl-Ergebnisse: Vorsitzender Uwe Kirchhofer, stellvertretende
Vorsitzende ist Claudia Michel, wiedergewählt wurde Schriftführerin Rebecca
Burst, Rudi Kilgus ist künftig Kulturwart, Bianca Junge und ihr Vertreter
Heinz Wilhelmy kümmern sich um die Kasse, Jugendbetreuerin ist Victoria
Michel, Oberhornusser Manuela Nestler (Vertreter Oliver Bohnert), Zeugwart
Daniela Otteni. Beisitzer für die Meerrettichwieble ist Conny König, für die
Wirtschaft Marcus Vollmer, die mittlere Garde Katharina Michel und für die
kleine Garde Beate Rieber. Kassenprüfer sind Klaus Werschnitzki und Kathrin
Langenecker.
Heinz Langenecker ging in seinem Bericht auf die sechs Jahre als
Vorsitzender ein. Alter Ballast wurde abgeworfen, neue Ideen, Gesichter und
Begeisterung waren erforderlich. Er erinnerte an die Gründung der »Meerrettichwieble«
mit Conny König, der »Merrettich-Lady-Kracher«, die Gruppe wurde von Beate
Rieber ins Leben gerufen, sie wird heute von Anja Matthes und Daniela Otteni
trainiert. Die drei Garden werden von hervorragenden Kräften geschult, die
Phönixgarde neu gegründet. »Der Narrenverein ist gut aufgestellt«,
unterstrich der scheidende Vorsitzende. Allerdings sei und bleibt der »Hornusser«
die Traditionsfigur. Der Verein sei heute in der Gemeinschaft der
Ortsvereine eine feste Größe, so Langenecker, ehe er all seinen Helfern zum
Dankeschön ein Präsent überreichte.
Schriftführerin Rebecca Burst dankten allen Mitgliedern für deren
Tatendrang. 76 Aktive und 124 Passive gehören heute dem Verein an. Manuela
Nestler erinnerte an ein ereignisreiches Jubiläumsjahr mit einer großartigen
Organisation.
Viel Geld wurde in die Jugend investiert, machte Bianca Junge deutlich.
Trotz Umsatzrückgangs schrieb der Narrenkeller schwarze Zahlen, insgesamt
konnte ein Plus in der Kasse erwirtschaftet werden. »Trotzdem, die See
bleibt rau«, war das Fazit der Kassiererin.
»Was ihr auf die Beine gestellt habt, muss sich nicht verstecken«, meinte
Ortsvorsteher Siegfried Spengler, der dem scheidenden Vorsitzenden eine
Radierung der Zimmerer Kirche überreichte. Spengler dankte dem Verein für
dessen Engagement. Bürgermeister-Stellvertreter Benno Leible überbracht die
Grüße des Rathauses Appenweier. Heinz Langenecker dankte er für dessen
Arbeit, er habe den Verein zur vollen Blüte geführt.
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