12.04.2005
Führungswechsel bei Urloffens Narren
Uwe Kirchhofer folgt Heinz Langenecker als Vorsitzender / »Verein zu voller Blüte geführt«
 

 »Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören«, meinte Heinz Langenecker, Vorsitzender des Narrenvereins Zimmeria Hornussia Urloffen, und stellte sich nicht mehr der Wahl. Sein Nachfolger wurde Uwe Kirchhofer.

Von: Wolfgang Löhnig

Appenweier-Urloffen. Für den Präsidenten des Ortenauer Narrenbundes, Rainer Domfeld, war es Verpflichtung einen so engagierten Narren wie Heinz Langenecker persönlich den Dank des Ortenauer Narrenbundes (ONB) zu überbringen. »Wenn der Lotse das Schiff verlässt, sollte ich dabei sein«, meinte der Präsident und verwies auf das grandiose Jubiläum »44 Jahre Narrenverein Urloffen« unter Leitung des scheidenden Vorsitzenden. Unter dessen Leitung wurden die Urloffener Narren zum Aushängeschild im ONB, bewiesen Kontinuität. Die einstimmig erfolgten Wahlen der Vorstandsmitglieder kennzeichnen die gute Stimmung im Verein, so Domfeld.
Das neue Vorstandsteam
Die Wahl-Ergebnisse: Vorsitzender Uwe Kirchhofer, stellvertretende Vorsitzende ist Claudia Michel, wiedergewählt wurde Schriftführerin Rebecca Burst, Rudi Kilgus ist künftig Kulturwart, Bianca Junge und ihr Vertreter Heinz Wilhelmy kümmern sich um die Kasse, Jugendbetreuerin ist Victoria Michel, Oberhornusser Manuela Nestler (Vertreter Oliver Bohnert), Zeugwart Daniela Otteni. Beisitzer für die Meerrettichwieble ist Conny König, für die Wirtschaft Marcus Vollmer, die mittlere Garde Katharina Michel und für die kleine Garde Beate Rieber. Kassenprüfer sind Klaus Werschnitzki und Kathrin Langenecker.
Heinz Langenecker ging in seinem Bericht auf die sechs Jahre als Vorsitzender ein. Alter Ballast wurde abgeworfen, neue Ideen, Gesichter und Begeisterung waren erforderlich. Er erinnerte an die Gründung der »Meerrettichwieble« mit Conny König, der »Merrettich-Lady-Kracher«, die Gruppe wurde von Beate Rieber ins Leben gerufen, sie wird heute von Anja Matthes und Daniela Otteni trainiert. Die drei Garden werden von hervorragenden Kräften geschult, die Phönixgarde neu gegründet. »Der Narrenverein ist gut aufgestellt«, unterstrich der scheidende Vorsitzende. Allerdings sei und bleibt der »Hornusser« die Traditionsfigur. Der Verein sei heute in der Gemeinschaft der Ortsvereine eine feste Größe, so Langenecker, ehe er all seinen Helfern zum Dankeschön ein Präsent überreichte.
Schriftführerin Rebecca Burst dankten allen Mitgliedern für deren Tatendrang. 76 Aktive und 124 Passive gehören heute dem Verein an. Manuela Nestler erinnerte an ein ereignisreiches Jubiläumsjahr mit einer großartigen Organisation.
Viel Geld wurde in die Jugend investiert, machte Bianca Junge deutlich. Trotz Umsatzrückgangs schrieb der Narrenkeller schwarze Zahlen, insgesamt konnte ein Plus in der Kasse erwirtschaftet werden. »Trotzdem, die See bleibt rau«, war das Fazit der Kassiererin.
»Was ihr auf die Beine gestellt habt, muss sich nicht verstecken«, meinte Ortsvorsteher Siegfried Spengler, der dem scheidenden Vorsitzenden eine Radierung der Zimmerer Kirche überreichte. Spengler dankte dem Verein für dessen Engagement. Bürgermeister-Stellvertreter Benno Leible überbracht die Grüße des Rathauses Appenweier. Heinz Langenecker dankte er für dessen Arbeit, er habe den Verein zur vollen Blüte geführt.


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