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Nach dem Auftaktgespräch der Vereine aus Appenweier, Urloffen und
Nesselried zeichnet sich im zwölften Jahr des Ferienprogramms großes
Engagement bei den Organisatoren ab. Neue Ideen wurden vorgebracht,
beliebte Veranstaltungen sind Kontinuum.
Von: Michael Ackermann
Appenweier. Die Vereine wollen beim Ferienprogramm auch in diesem
Jahr wieder möglichst vielen Kindern in den Schulsommerferien Spaß
bereiten und haben sich wiederholt das Ziel gesetzt, im fünften
Folgejahr 1000 Teilnahmen zu überschreiten.
Veranstaltungsvorschläge, Termine und Organisation wurden in der
Sitzung von Vereinsvertretern und Mitarbeitern des Rathauses
besprochen. Garantiert ist bereits jetzt eine große Auswahl für die
unterschiedlichsten Kinderinteressen: Spiel, Sport und damit
verbundene Bildung. Vom Lesen, Basteln, Tanzen, Akrobatik, Kino in
Gruppen mit voraussichtlich begrenzter Teilnehmerzahl über
Dorfrallye, Ausflüge zu interessanten und beliebten Zielen und
Spieltage reichen die ersten Vorschläge. Die Abenteuer- und
Spieltage sollen mit Themen verbunden werden wie zum Beispiel einer
Kinderolympiade, Abenteuer rund um den Baggersee oder Spiele mit
Wasser.
Mehr als angemeldet
Im Austausch bestätigten sich die Vereinsvertreter gegenseitig
verschiedene Erfahrungen in der Organisation. Die Vereine sehen sich
vor allem oft damit konfrontiert, dass am Veranstaltungstag mehr
Kinder erscheinen als angemeldet sind. Vorbereitetes Material zur
Veranstaltung kann dann nicht ausreichen und die Aufsicht über die
Gruppe kaum gewährleistet werden, weil mehr Aufsichten auch
kurzfristig nicht verfügbar sind.
»Wenn einmal ein Kind das Geschwisterchen mitbringt ist das noch
zu stämmen, wenn das aber jedes Kind tut, müssen die Eltern leider
auch Verständnis für die Abweisung vielleicht ihres Kindes haben«,
so Organisatorin Marianne Marzluf vom Rathaus. Marzluf betont
insbesondere im Hinblick auf die mit dem Ferienprogramm verbundene
Freude der Kinder: »Lange vor Programmbeginn wird die Liste mit den
Terminen, Angeboten, Ansprechpartnern der Vereine und der Anmeldung
bekannt gegeben. Die Kinder wählen aus und freuen sich schon im
Voraus. Damit die Freude anhält, bitte ich die Eltern, ihr Kind für
die Veranstaltung anzumelden, zu der das Kind auch kommt.«
Im umgekehrten Fall ist das für Organisatoren genauso tragisch,
die eine Veranstaltung vorfinanzieren mussten oder auf eine
bestimmte Gruppenstärke angewiesen sind. Abgewiesen aus
»Platzmangel« wurden bislang in der Tat die wenigsten Kinder, die
meisten Eltern haben ihre Ansprechpartner in den Vereinen und
Marzluf versucht allen Kinderwünschen gerecht zu werden. »Manchmal
muss über die Teilnahme spontan entschieden werden und das klappt
fast immer«, so Marzluf. Bei ihr laufen alle Fäden zum
Ferienprogramm zusammen, über die Sommerferien ist sie in ständigem
Kontakt mit den Verantwortlichen. Ziel aller Vereine ist es ja,
möglichst vielen Kindern Sommerspaß zu bereiten.
Das Ferienprogramm liegt nun schon im vierten Jahr über 1000
teilnehmenden Kindern aus der Gemeinde. Der bisherige
zusammengefasste Rekord wurde 2003 erreicht mit 1194 Kindern, 2005
waren es trotzdem 1119. Damals, in den Sommerferien 2005, wurden 39
Freizeitaktivitäten für die Kinder angeboten. |