03.06.2006
Vereine planen die Sommerferien
Wieder interessante Programmpunkte für Kinder und Jugendliche / Erfahrungen ausgetauscht
 

Nach dem Auftaktgespräch der Vereine aus Appenweier, Urloffen und Nesselried zeichnet sich im zwölften Jahr des Ferienprogramms großes Engagement bei den Organisatoren ab. Neue Ideen wurden vorgebracht, beliebte Veranstaltungen sind Kontinuum.

Von: Michael Ackermann

Appenweier. Die Vereine wollen beim Ferienprogramm auch in diesem Jahr wieder möglichst vielen Kindern in den Schulsommerferien Spaß bereiten und haben sich wiederholt das Ziel gesetzt, im fünften Folgejahr 1000 Teilnahmen zu überschreiten.

Veranstaltungsvorschläge, Termine und Organisation wurden in der Sitzung von Vereinsvertretern und Mitarbeitern des Rathauses besprochen. Garantiert ist bereits jetzt eine große Auswahl für die unterschiedlichsten Kinderinteressen: Spiel, Sport und damit verbundene Bildung. Vom Lesen, Basteln, Tanzen, Akrobatik, Kino in Gruppen mit voraussichtlich begrenzter Teilnehmerzahl über Dorfrallye, Ausflüge zu interessanten und beliebten Zielen und Spieltage reichen die ersten Vorschläge. Die Abenteuer- und Spieltage sollen mit Themen verbunden werden wie zum Beispiel einer Kinderolympiade, Abenteuer rund um den Baggersee oder Spiele mit Wasser.

Mehr als angemeldet
Im Austausch bestätigten sich die Vereinsvertreter gegenseitig verschiedene Erfahrungen in der Organisation. Die Vereine sehen sich vor allem oft damit konfrontiert, dass am Veranstaltungstag mehr Kinder erscheinen als angemeldet sind. Vorbereitetes Material zur Veranstaltung kann dann nicht ausreichen und die Aufsicht über die Gruppe kaum gewährleistet werden, weil mehr Aufsichten auch kurzfristig nicht verfügbar sind.

»Wenn einmal ein Kind das Geschwisterchen mitbringt ist das noch zu stämmen, wenn das aber jedes Kind tut, müssen die Eltern leider auch Verständnis für die Abweisung vielleicht ihres Kindes haben«, so Organisatorin Marianne Marzluf vom Rathaus. Marzluf betont insbesondere im Hinblick auf die mit dem Ferienprogramm verbundene Freude der Kinder: »Lange vor Programmbeginn wird die Liste mit den Terminen, Angeboten, Ansprechpartnern der Vereine und der Anmeldung bekannt gegeben. Die Kinder wählen aus und freuen sich schon im Voraus. Damit die Freude anhält, bitte ich die Eltern, ihr Kind für die Veranstaltung anzumelden, zu der das Kind auch kommt.«

Im umgekehrten Fall ist das für Organisatoren genauso tragisch, die eine Veranstaltung vorfinanzieren mussten oder auf eine bestimmte Gruppenstärke angewiesen sind. Abgewiesen aus »Platzmangel« wurden bislang in der Tat die wenigsten Kinder, die meisten Eltern haben ihre Ansprechpartner in den Vereinen und Marzluf versucht allen Kinderwünschen gerecht zu werden. »Manchmal muss über die Teilnahme spontan entschieden werden und das klappt fast immer«, so Marzluf. Bei ihr laufen alle Fäden zum Ferienprogramm zusammen, über die Sommerferien ist sie in ständigem Kontakt mit den Verantwortlichen. Ziel aller Vereine ist es ja, möglichst vielen Kindern Sommerspaß zu bereiten.

Das Ferienprogramm liegt nun schon im vierten Jahr über 1000 teilnehmenden Kindern aus der Gemeinde. Der bisherige zusammengefasste Rekord wurde 2003 erreicht mit 1194 Kindern, 2005 waren es trotzdem 1119. Damals, in den Sommerferien 2005, wurden 39 Freizeitaktivitäten für die Kinder angeboten.


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