Bis Ende 2007 muss das Landessanierungsprogramm »Ortskernsanierung
Appenweier« abgeschlossen werden. Spätestens ein Jahr danach muss die
Maßnahme abgerechnet sein. Grund für den Gemeinderat, in seiner Sitzung am
Montag letzte Planungsaufträge zu erteilen.
Von: Wolfgang Löhnig
Appenweier. Der relativ kurze Zeitraum des Landessanierungsprogramms
müsse sinnvoll genutzt werden, so Bürgermeister Hansjürgen Stein. Während
einer Klausurtagung hatte der Bezirksbeirat eine Prioritätenliste
festgelegt, welcher der Gemeinderat ohne Wenn und Aber folgte.
Parkplätze
Für das Areal beim Rathaus I wird ein beschränkter Ideenwettbewerb
ausgeschrieben, der in Zusammenarbeit mit der die Gesamtmaßnahme planenden
Firma STEG durchgeführt wird. Dabei soll ein Anbau für öffentliche Zwecke an
das Rathaus überprüft werden, es sollen ausreichend Parkplätze geschaffen
und für diese Fläche auch die Nutzung als Festplatz vorgesehen werden.
Nachdem die Sanierung des Rathauses II abgeschlossen ist, sollte nach den
Handwerkerferien mit der Platzgestaltung begonnen werden. Da ohnedies auch
Ver- und Entsorgungsleitungen geplant werden müssen, wird der komplette
Planungsauftrag an die Firma Siggelkow vergeben.
Für die Freiraum-Gestaltung entlang der Bachstraße (nördlicher Teil) hat das
Ingenieurbüro »ibu« bereits eine Vorplanung erstellt. Nach Beschluss des
Gemeinderates soll es jetzt auch den südlichen Teil planen. Mit der
Überplanung des Kirchenwinkels wird das Ingenieurbüro Zink beauftragt.
Nachdem auch Wasserleitungsrohre getauscht werden müssen, sei Zink die
richtige Adresse, so Stein.
Im Bezirksbeirat waren die Planungsaufträge bereits ausführlich beraten
worden, deshalb gab es im Gemeinderat keine grundsätzlichen Diskussionen.
Die privaten Maßnahmen seien erfreulich gut angelaufen, merkte der
Bürgermeister noch an.
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