Der
Musikverein
Urloffen
glänzte beim
Jahreskonzert
in der
ausverkauften
Athletenhalle
mit einem
Programm aus
klassischer
und moderner
Blasmusik,
gespickt mit
zahlreichen
Solo-Einlagen.
Von:
Matthias
Rosa
Appenweier-Urloffen.
Mit der
wuchtigen
»Generations-Fanfare«
eröffnete
der
Musikverein
Urloffen
unter der
Leitung von
Helmut
Walter einen
langen und
dennoch
kurzweiligen
Konzertabend.
Als erste
Solistin des
Abends
zeichnete
sich Yvonne
Zerrer auf
der
Querflöte
aus.
Einfühlsam
interpretierte
sie »Concertino
für Flöte«.
Die
charmante
Moderatorin
Evelyn
Skomrock
kündigte
einen Rausch
der Töne an,
und das
Orchester
stand dem
beim
»Kaiser-Walzer«
in nichts
nach. Es
folgte ein
weiterer
Solo-Vortrag.
Daniel Haß
zeigte auf
dem F-Horn
bei »Air
Poétique«
eine
ansprechende
Leistung.
Beim
folgenden
»Tanz der
Vampire«
jagte das
Orchester
dem Publikum
einen
Schauer über
den Rücken,
denn mit
viel Biss
wurden die
Musicalmelodien
vorgetragen.
Mit dem
spanischen
Marsch »El
Matador«
verabschiedeten
sich die 45
Musiker in
die
wohlverdiente
Pause.
Der zweite
Teil begann
mit dem
Stück »Free
World
Fantasy«,
einer
musikalischen
Suche nach
einer
besseren
Welt.
Anschließend
standen
wieder zwei
Solisten im
Mittelpunkt.
Bei der
Polka
»Launische
Klarinetten«
demonstrierten
Anette
Herrmann und
Stefan
Kiefer ihre
einwandfreie
Fingerfertigkeit
auf dem
Holzblasinstrument.
Weiter ging
es im
Programm mit
»The
Magnificent
Seven«,
einem
rasanten
Ritt durch
den Wilden
Westen.
Anschließend
stand das
Saxophonregister
in der
ersten
Reihe.
Larissa
Bürkel,
Tanja
Wiedemer,
Michael
Boschert,
Christian
Schmidt,
Michael
Schwarzkopf
und Helmut
Walter
heizten dem
Publikum mit
fetzigen
Swing-Rhythmen
ein.
Danach gab
es eine
kleine
Zäsur, denn
der
Konzertmarsch
»Arsenal«
verlangte
eine völlig
andere
Interpretation.
Doch dem
großartig
aufgelegten
und in sich
stimmigen
Orchester
bereitete
dies keine
Schwierigkeiten.
Das
offizielle
Programm
endete mit
dem
abwechslungsreichen
»Concerto
d’Amore«.
Das
begeisterte
Publikum
ließ das
Orchester
nicht ohne
Zugaben von
der Bühne.
Nach dem
flotten
Marsch »Them
Basses«, bei
dem die
tiefen
Register
gefordert
waren,
schlug das
Orchester
nochmals
leise Töne
an. Dirigent
Helmut
Walter griff
zur Gitarre
und sang,
begleitet
vom
Orchester,
das Lied »Nessaja«.
Mit dieser
wunderschönen
Melodie und
einem Auszug
aus dem
letzten
Programmstück
klang ein
dreistündiger
Konzertabend
aus, der von
einem
harmonischen
Orchester
und
exzellenten
Solisten
gestaltet
wurde. |