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Während der Arbeiten zum Bau des
Radweges zwischen Appenweier und Nesselried wird die Kreisstraße vollständig
gesperrt. Landwirte können allerdings ihre Grundstücke erreichen. Dies
beschloss der Ortschaftsrat einstimmig am vergangenen Mittwoch.
Von: lö
Appenweier-Nesselried (lö). Ortsvorsteher Klaus Sauer kündigte an, dass
gewichtige Gründe für eine Vollsperrung der Kreisstraße während der Arbeiten
am Radweg sprächen. Roland Gäßler von der Straßenbaubehörde unterstrich
dies. Bei der bisher vorgesehenen Ampelregelung würde es zu langen,
unkalkulierbaren Wartezeiten für Autofahrer kommen. Die Kreisstraße nach
Nesselried ist so schmal, dass (Bau)-Lastkraftwagen auf der Straße stehen
und darüber hinaus immer wieder Baumaschinen in den Verkehrsraum ragen
würden. Umfangreiche Erdarbeiten erforderten weite Strecken bei der
Signalregelung mit entsprechenden Wartezeiten. Für den Radweg allein wäre
das alles nicht so schlimm, bei den geplanten Veränderungen der
Trassenführung der Kreisstraße würde es bei einer Ampelregelung deutlich
längere Bauzeiten geben, so Gäßler.
Arbeiten bis August
Bis zum Ende des Jahres müsse man sicher rechnen. Bei Vollsperrung, wie am
Ende beschlossen, dürften die Arbeiten bis Ende August abgeschlossen sein,
Kinder könnten zu Beginn des neuen Schuljahres den Radweg benutzen. Zudem
würde die Vollsperrung für den Kreis finanzielle Einsparungen bringen. Mit
den Buslinien sei man sich einig, nur der Unternehmer, der den Schulbus
stellt, erwartet finanziellen Ausgleich für Mehrkilometer.
Ausschlaggebend für die Entscheidung war nicht zuletzt auch der Umstand,
dass die Kreisstraße zwischen Nesselried und Ebersweier noch in diesem Jahr
ausgebaut werden soll. Der Baubeginn kann allerdings erst erfolgen, wenn sie
zwischen Appenweier und Nesselried wieder voll benutzbar ist.
Nach dem Austausch von Argumenten, – Hermann Knopf würde gern für Radfahrer
die gesperrte Strecke öffnen, oder der Forderung, dass trotz der Sperrung
der Wiedergrüner Weg als innerörtliche Umfahrung benutzbar bleiben sollte –
stimmte der Rat einstimmig dem Beschlussvorschlag von Klaus Sauer zu. Die
Umleitungsstrecke führt über die B 28 und Nußbach. Die Baufirma bessert
Bankettschäden aus, die an den innerörtlichen und von Insidern genutzten
Umleitungsstrecken entstehen.
Abschließend erläuterte der Vertreter der Straßenbaubehörde dem Rat und den
zahlreichen Zuhörern noch einmal die geplanten Arbeiten.
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