25.07.2005
Neuer Standort für Ehrenmal
Initiator Josef Grumer ist zufrieden / Kosten sind durch Spenden gedeckt

 

Jetzt wurde das Mahnmal zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege in Appenweier verlegt. Neuer Standort: Die Anlage am Weg zwischen der barocken Kirche »St. Michael« und dem Friedhof.

Von: Wolfgang Löhnig

Appenweier (lö). Initiator der Umsetzung des Mahnmal in Appenweier und fleißiger Spendensammler war Josef Grumer. Zusammen mit den Mitgliedern der Kameradschaft ehemaliger Soldaten und Kriegsteilnehmer und großen Teilen der Bevölkerung setzte sich Grumer dafür ein, dass das Ehrenmal mehr in den Fokus der Bevölkerung gerückt wird.
Die schöne Anlage rund um die Kirche war für ihn genau der richtige Ort, das aus rotem Sandstein gehauene Mahnmal besser zur Geltung zu bringen. Und gekostet hat der Gemeinde die ganze Verlegung keinen Cent, alle Kosten waren durch Spenden gedeckt.
Josef Grumer erinnert sich: Nachdem der ursprünglich geplante Standort am Kirchplatz nicht verwirklicht werden konnte, das Ordinariat in Freiburg hatte keine Zustimmung erteilt, entschied sich der Gemeinderat – trotz Bedenken – das Mahnmal im nordwestliche Teil des Friedhofs zu errichten. 1963 wurde es an der Stelle gebaut, an der früher die Grünabfälle gelagert wurden. Für viele keine gute Lösung.
Im Januar dann das Ende der Diskussionen. Der Bezirksbeirat votierte bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme für eine Verlegung des Ehrenmals. Auch der Gemeinderatstimmte danach zu. Die kontroverse Diskussion in der Bevölkerung verstummte.
Würdiger Platz
Wolfgang Wegel erstellte einen Plan der Zustimmung fand und der jetzt nach Abschluss der Arbeiten als gelungen bezeichnet werden kann. Die Begeisterung über die Restaurierung und über den würdigen Platz kennt bei denen, die einen Blick auf das Mahnmal geworfen haben, kaum Grenzen.
Und wenn die Neugestaltung der angrenzenden Parkfläche beim Kirchplatz abgeschlossen sein wird, kann man in Appenweier nicht nur stolz auf eine gelungene B 3-Sanierung sein, auch das Mahnmal wird sicher ein Ziel von Besuchern und Angehörigen der Verstorbenen bzw. Vermissten


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