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Jetzt wurde das Mahnmal zum Gedenken an die Gefallenen
und Vermissten der beiden Weltkriege in Appenweier verlegt. Neuer Standort:
Die Anlage am Weg zwischen der barocken Kirche »St. Michael« und dem
Friedhof.
Von: Wolfgang Löhnig
Appenweier (lö). Initiator der Umsetzung des Mahnmal in
Appenweier und fleißiger Spendensammler war Josef Grumer. Zusammen mit den
Mitgliedern der Kameradschaft ehemaliger Soldaten und Kriegsteilnehmer und
großen Teilen der Bevölkerung setzte sich Grumer dafür ein, dass das
Ehrenmal mehr in den Fokus der Bevölkerung gerückt wird.
Die schöne Anlage rund um die Kirche war für ihn genau der richtige Ort, das
aus rotem Sandstein gehauene Mahnmal besser zur Geltung zu bringen. Und
gekostet hat der Gemeinde die ganze Verlegung keinen Cent, alle Kosten waren
durch Spenden gedeckt.
Josef Grumer erinnert sich: Nachdem der ursprünglich geplante Standort am
Kirchplatz nicht verwirklicht werden konnte, das Ordinariat in Freiburg
hatte keine Zustimmung erteilt, entschied sich der Gemeinderat – trotz
Bedenken – das Mahnmal im nordwestliche Teil des Friedhofs zu errichten.
1963 wurde es an der Stelle gebaut, an der früher die Grünabfälle gelagert
wurden. Für viele keine gute Lösung.
Im Januar dann das Ende der Diskussionen. Der Bezirksbeirat votierte bei
einer Enthaltung und einer Gegenstimme für eine Verlegung des Ehrenmals.
Auch der Gemeinderatstimmte danach zu. Die kontroverse Diskussion in der
Bevölkerung verstummte.
Würdiger Platz
Wolfgang Wegel erstellte einen Plan der Zustimmung fand und der jetzt nach
Abschluss der Arbeiten als gelungen bezeichnet werden kann. Die Begeisterung
über die Restaurierung und über den würdigen Platz kennt bei denen, die
einen Blick auf das Mahnmal geworfen haben, kaum Grenzen.
Und wenn die Neugestaltung der angrenzenden Parkfläche beim Kirchplatz
abgeschlossen sein wird, kann man in Appenweier nicht nur stolz auf eine
gelungene B 3-Sanierung sein, auch das Mahnmal wird sicher ein Ziel von
Besuchern und Angehörigen der Verstorbenen bzw. Vermissten
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