09.11.2005
Die Erinnerung an eine missbrauchte Generation
Der Martini-Montag führte in Urloffen wieder Vereine und Bürger am Ehrenmal zusammen / Opfer des Krieges

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Von: Wolfgang Löhnig

Appenweier-Urloffen (lö). Nachdem Pfarrer Karlheinz Scheyerle den Gottesdienst zelebriert hatte, trafen sich Urloffens Vereine und Bürger vor der Kirche am Ehrenmal, um an Martini aller Opfer der Kriege zu gedenken.

Zur gemeinsamen Feierstunde traten die Singgemeinschaft, der Fanfarenzug, der Musikverein, Schulklassen mit ihren Lehrern sowie der Kameradschafts- und Heimatbund, die Kameraden der Feuerwehr und viele Bürger aus dem Meerrettichdorf beim Ehrenmal an.

»Der Monat November erinnert uns mehr als jede andere Zeit des Jahres an das irdische Vergehen«, bekannte Ortsvorsteher Siegfried Spengler. Man halte Zwiegespräche mit allen, die vor und mit uns gelebt haben, meinte er weiter. »Das gemeinschaftliche Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft führt in jedem Jahr am Martini-Montag viele Bürger vor dem Ehrenmal zusammen, um die Erinnerung an eine in schrecklicher Weise missbrauchte Generation wach zu halten«, betonte der Ortsvorsteher.

Feierstunde
Nach der gemeinsamen Feierstunde, die von der Singgemeinschaft, dem Fanfarenzug und dem Musikverein musikalisch umrahmt worden war, zogen die Mitglieder der Feuerwehr und des Kameradschaftsbundes unter Vorantritt des Fanfarenzuges und der Kapelle des Musikvereins in ihre Versammlungslokale, um hier traditionell ihre Hauptversammlung abzuhalten.


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