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Am Samstagabend fand in der Urloffener Athletenhalle ein Event statt, das
sich in den vergangenen Jahren zum wahren Kult entwickelt hat: Der ASV
Urloffen lud einmal mehr zu »Monsters of Cover« ein, einem bombastischen
Cover-Konzert.
Von: Nadine Dierle
Appenweier-Urloffen. Das Rockspektakel »Monsters
of Cover« eröffnete »Juttas Brischt«, eine Tributeband an die britische
Rockband »Judas Priest«. Sie heizte mit ihrer Show und Songs wie »Night
Crawler« dem Publikum kräftig ein. Seite 20 Jahren stehen die Rocker rund um
Frontmann Oliver Mannherz auf der Bühne. Doch sieht man es ihnen nicht an.
Nach dem offiziellen Programm, durfte die Band ohne Zugaben die Bühne
natürlich nicht verlassen. Mit »Purple Lover« verabschiedeten sie sich dann
letztendlich vom sichtlich begeisterten Publikum.
Nach einer kurzen Umbauphase betraten drei Gitarristen,
ein Schlagzeuger, ein Keyboarder und ein Sänger die Bühne: »Luxus« kommen
aus Aschaffenburg und waren ein Highlight: Sie coverten Songs von Herbert
Grönemeyer. Zu hören war Altbekanntes, wie »Kinder an die Macht« und der
Grönemeyer-Klassiker »Alkohol«, aber auch Songs der neueren Alben und nicht
nur bei »Mensch« grölte das Publikum mit. »Frauen, was braucht ihr!?« fragte
Sänger Sebastian Müller. Der tobenden Menge war sofort klar, dass die Zugabe
nur »Männer« lauten konnte. Und nach dem »Mambo« verlieh die Band sogar
einen kleinen Preis: Ein Pärchen, das den ganzen Auftritt über direkt an den
Boxen verbrachte, bekam als Dankeschön ein Bier von »Luxus«.
Energiegeladene Show
Die Heavy-Metal-Fans fieberten derweil dem Auftitt der letzten Band des
Abends entgegen: »FA/KE«. Sie ist – unschwer zu erkennen – eine Coverband
der australischen Hardocker »AC/DC« und eröffnete Punkt Mitternacht mit »Thunderstruck«
ihre ungemein energiegeladene Show. Würde man nicht wissen, dass der
Lockenkopf an der E-Gitarre ein Double war, konnte man meinen, der echte
Angus Young sei Gitarre spielend über die Bühne gefegt.
Auch Sänger »Schaffi« schmetterte nicht nur »T.N.T.« mit
nahezu der gleichen Stimme hin wie sein Idol Bon Scott, den kompletten
Auftritt hatte man den Eindruck, beim echten AC/DC-Konzert zu sein: eine
grölende, »pokende« Menschenmasse, die sich vor der Bühne drängelte, während
Band, Sänger und Gitarristen eine Wahnsinns-Show abgaben. Über eine Stunde
heizten die Rocker noch einmal kräftig dem Publikum ein, bevor einmal mehr
ein erfolgreiches »Monsters of Cover« zu Ende ging. |