08.11.2005
In der Athletenhalle tobte die Menge
Rockfans zelebrierten erneut »Monsters of Cover«


Am Samstagabend fand in der Urloffener Athletenhalle ein Event statt, das sich in den vergangenen Jahren zum wahren Kult entwickelt hat: Der ASV Urloffen lud einmal mehr zu »Monsters of Cover« ein, einem bombastischen Cover-Konzert.

Von: Nadine Dierle

Appenweier-Urloffen. Das Rockspektakel »Monsters of Cover« eröffnete »Juttas Brischt«, eine Tributeband an die britische Rockband »Judas Priest«. Sie heizte mit ihrer Show und Songs wie »Night Crawler« dem Publikum kräftig ein. Seite 20 Jahren stehen die Rocker rund um Frontmann Oliver Mannherz auf der Bühne. Doch sieht man es ihnen nicht an. Nach dem offiziellen Programm, durfte die Band ohne Zugaben die Bühne natürlich nicht verlassen. Mit »Purple Lover« verabschiedeten sie sich dann letztendlich vom sichtlich begeisterten Publikum.

Nach einer kurzen Umbauphase betraten drei Gitarristen, ein Schlagzeuger, ein Keyboarder und ein Sänger die Bühne: »Luxus« kommen aus Aschaffenburg und waren ein Highlight: Sie coverten Songs von Herbert Grönemeyer. Zu hören war Altbekanntes, wie »Kinder an die Macht« und der Grönemeyer-Klassiker »Alkohol«, aber auch Songs der neueren Alben und nicht nur bei »Mensch« grölte das Publikum mit. »Frauen, was braucht ihr!?« fragte Sänger Sebastian Müller. Der tobenden Menge war sofort klar, dass die Zugabe nur »Männer« lauten konnte. Und nach dem »Mambo« verlieh die Band sogar einen kleinen Preis: Ein Pärchen, das den ganzen Auftritt über direkt an den Boxen verbrachte, bekam als Dankeschön ein Bier von »Luxus«.

Energiegeladene Show
Die Heavy-Metal-Fans fieberten derweil dem Auftitt der letzten Band des Abends entgegen: »FA/KE«. Sie ist – unschwer zu erkennen – eine Coverband der australischen Hardocker »AC/DC« und eröffnete Punkt Mitternacht mit »Thunderstruck« ihre ungemein energiegeladene Show. Würde man nicht wissen, dass der Lockenkopf an der E-Gitarre ein Double war, konnte man meinen, der echte Angus Young sei Gitarre spielend über die Bühne gefegt.

Auch Sänger »Schaffi« schmetterte nicht nur »T.N.T.« mit nahezu der gleichen Stimme hin wie sein Idol Bon Scott, den kompletten Auftritt hatte man den Eindruck, beim echten AC/DC-Konzert zu sein: eine grölende, »pokende« Menschenmasse, die sich vor der Bühne drängelte, während Band, Sänger und Gitarristen eine Wahnsinns-Show abgaben. Über eine Stunde heizten die Rocker noch einmal kräftig dem Publikum ein, bevor einmal mehr ein erfolgreiches »Monsters of Cover« zu Ende ging.


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