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Im Grunde verlief die Ortschaftsratssitzung in Nesselried sehr
positiv, lediglich das von der Verwaltung geplante Rauchverbot in der
Rebstockhalle wurde bei Stimmengleichheit abgeblockt.
Von: Wolfgang Löhnig
Appenweier-Nesselried. In der Ortschaftsratssitzung am Mittwochabend
wurde eine neue Benutzungsordnung für die Rebstockhalle in Nesselried
diskutiert. In nichtöffentlicher Sitzung bereits vorberaten, gab es damit
keine Probleme. Geändert wurden die Vorschriften zur privaten Nutzung der
Halle. Die Mindestzahl der Personen, die die Halle privat nutzen, beträgt
120, da keine Konkurrenz zur heimischen Gastronomie entstehen soll, erklärte
Ortsvorsteher Klaus Sauer. Die Halle soll nur genutzt werden, wenn die
Gaststätten zu klein sind.
Achtlos weggeworfen
Diskussionen gab es über Brandflecken am Hallenboden. Rauchen sollte in der
Halle verboten werden, argumentierte Klaus Sauer. Im Foyer habe man einen
Steinboden, dem brennende Zigarettenkippen nichts ausmachen. In der Halle
hingegen verursachen achtlos weggeworfene Kippen Schäden.
Während es Franz Bähr als richtig befand, dass in einer Sporthalle nicht
geraucht werden darf, wollte Rainer Vollmer die Hetzjagd auf Raucher nicht
unterstützen. Patric Breithaupt hatte etwas dagegen, Menschen, die seit 15
Jahren die Halle benutzen, plötzlich das Rauchen zu verbieten. Hermann Knopf
sprach sich hingegen für ein Rauchverbot aus.
Bürgermeister Stein mischte sich in die Diskussion ein und wollte einen
Kompromiss erreichen. Bei Veranstaltungen, während derer Besucher an Tischen
sitzen, sollten Aschenbecher auf den Tischen stehen. Bei anderen
Veranstaltungen sollte ein Rauchverbot ausgesprochen werden. Mit 3:3 Stimmen
war das vorgeschlagene Rauchverbot nicht durchsetzbar.
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