Ein buntes Programm mit Liedern
und Tänzen prägte die Abschlussfeier der Klassen 9 und 10 an der Schwarzwaldschule Appenweier. Es wurde von den Entlassschülern selbst gestaltet.
Von: Heinz Hättig
Appenweier. Insgesamt waren es 61 Schüler aus zwei 9. und einer 10. Klasse, für die ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende ging. Während die Jugendlichen mit dem mittleren Bildungsabschnitt großteils einen Ausbildungsplatz fanden oder zumindest wissen, wie es weitergeht, tun sich die Hauptschüler schwerer. Ein Drittel ist laut Rektor Ralf Moll noch auf der Suche.
Am Freitag aber überwog die Freude. Während die Lehrkräfte und die Familienangehörigen entspannt das Publikum bildeten, agierten die Schüler auf der großen Bühne, wobei sich einige auch einen Soloauftritt zutrauten.
Die Begrüßung hatte Canan Sezgin vorgenommen. Es folgte ein buntes Potpourri aus Instrumentalmusik, modernen Songs und Tänzen, wobei das souveräne Akkordeonspiel von Andreas Vogt und der raffinierte Tanzmix von Marina Shischenko sicherlich herausragten. Ob der Oldie »Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht« eine Liebeserklärung an die Schule war, blieb dahingestellt.
Jedenfalls gewann Schulsprecher Peter Leible der Schulzeit auch schöne Seiten ab. Freundschaften hätten sich entwickelt, die weiterhin Bestand haben sollten. Ebenso wolle man sich im Beruf oder in der weiterführenden Schule einsetzen. Leible: »Es ist schön, immer wieder Neues zu lernen.«
Zuvor hatte Veronika Hug für den Elternbeirat gesprochen und an ihre eigene Schulentlassung im Jahre 1980 erinnert. Jetzt sei ein wichtiges Etappenziel erreicht, sagte sie. Die Jugendlichen sollten weiterhin ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen, dann würden sie auch ihr Leben meistern.
»Alles hat seine Zeit«, unterstrich Rektor Ralf Moll. Der Stress um Noten und Zensuren sei vorbei, jetzt könne man die erreichte Lebensphase ausklingen lassen und sich mit neuer Energie auf den nächsten Lebensabschnitt vorbereiten.
Lob und Preise
Zusammen mit den Klassenlehrern Walter Hottinger, Heike Bayer und Marianne Hoenen gab er die Abschlusszeugnisse aus. Ein Lob gab es für Marina Kremer und Mandy Arnold (beide 9b) sowie für Manuela Laible und Marina Shischenko (beide 10). Preise erhielten Ludmila Kister (9a), Andreas Reimer (9b) sowie Christina-Linda Rößler (10). Andreas Reimer wurde überdies als »Mathe-Ass« mit dem Mathematikpreis der Volksbank ausgezeichnet.
Die Schüler revanchierten sich mit einer originellen Geschenkverteilung an die Lehrer, den Hausmeister und die Schulsekretärin, ehe sie sich zum Abschlusslied »San Francisco« zusammenfanden. |