Als der Schwarzwald noch ein Urwald war


80 Jahre Schwarzwaldverein: Ausstellung in der Voba

Appenweier (red). »80 Jahre Schwarzwaldverein Appenweier« – das ist für die Volksbank Anlass für eine Ausstellung, die noch bis zu 18. Mai im Beratungscenter Appenweier zu sehen ist.
»Früher, so vor 100 Jahren, da war der Schwarzwald noch ein richtiger Urwald. Da kamen nur die Holzfäller in den Wald hoch, für Wanderer war das undenkbar«, erklärt Alois Ochs, Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Appenweier. Erst der Schwarzwaldverein hat es möglich gemacht, dass der Schwarzwald heute für Touristen erschlossen ist. Seit mehr als 130 Jahren leistet der deutschlandweit organisierte Verein mit seinen 241 Ortsgruppen praktische Naturschutzarbeit. Seit 80 Jahren ist der Schwarzwaldverein Appenweier aktiv. 163 Mitglieder zählt der Verein um Alois Ochs.
Die Heimatpflege, den Naturschutz, die Unterhaltung der Wanderwege und natürlich das Wandern haben sie sich auf ihre Fahne geschrieben. Hauptsächlich in den heimischen Schwarzwald und die benachbarten Vogesen führen sie ihre Wanderungen. Ein bis zwei »große« Touren bieten die Appenweierer jedes Jahr an – so sind sie auch schon in den Cinque Terre und im Tannheimer Tal gewandert. »Wandern, das ist etwas für die ganze Familie, ob alt, ob jung, jeder kann mitmachen«, so Ochs. Die »normalen« Wanderungen seien meist Halbtagestouren, bei denen höchstens 12 Kilometer zurückgelegt würden. Besonders freut man sich, wenn junge Menschen sich für den Schwarzwald und die Natur interessieren. Denn auch in den noch großflächig vorhandenen, naturnahen und natürlichen Gebieten im Schwarzwald bedarf die Natur unseres Schutzes.
Der Schwarzwaldverein tritt dafür ein, dass sich auch künftige Generationen an ihr erfreuen können. Wer mehr über den Schwarzwaldverein Appenweier wissen möchte, der kann sich in der Ausstellung zu den üblichen Geschäftszeiten informieren.


Presseartikel vom 07.05.2004, erschienen in der Acher-Rench-Zeitung


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