21.01.2005
Eine Mesnerin, die ihre Meinung sagte
Theresia Hug wurde in den Ruhestand verabschiedet / Sie war seit 1989 bei der Gemeinde beschäftigt
 

Ortsvorsteher Siegfried Spengler verabschiedete Theresia Hug, die für die Gemeinde viele Dienste versah – von der Mesnerin in der Wallfahrtskirche bis zur Reinigungskraft in der Kläranlage.

Von: Wolfgang Löhnig

Appenweier-Urloffen. Von 1989 an war Theresia Hug bei der Gemeinde beschäftigt. Man kannte sie als Mesnerin der Zimmerer Kirche, die sie für die politische Gemeinde in Ordnung hielt. Theresia Hug war aber auch in der Schule eine bekannte Mitarbeiterin, sie reinigte die Schauenburghalle und die Kläranlage. Zum 31. Dezember 2004 schied Theresia Hug aus dem Dienst der Gemeinde und ging in den wohlverdienten Ruhestand.
Zur Zufriedenheit aller.
In einer kleinen Feierstunde im Bürgersaal des Rathauses Urloffen verabschiedete Ortsvorsteher Siegfried Spengler für den erkrankten Bürgermeister Hansjürgen Stein eine Mitarbeiterin, »die in den verschiedensten gemeindlichen Einrichtungen zur Zufriedenheit aller« ihre Arbeit erledigt hat. »Theresia war und ist kein zurückhaltender Mensch, ihre Meinung hat sie immer deutlich gesagt, jeder wusste, was es geschlagen hat, wenn Theresia erschien«, meinte Spengler und lobte diese offene Art der Rentnerin. Der Ortsvorsteher ging auf allerhand lustige Begebenheiten ein, die sich im Lauf eines langen Arbeitslebens ereigneten, und dankte der Ruheständlerin für die jahrelange Arbeit und treue Pflichterfüllung.
Ein Stich der Zimmerer Kirche, den Spengler überreichte, soll Theresia Hug stets an ihre Hauptwirkungsstätte erinnern. Dankesworte für ein gutes jahrelanges Miteinander hatten auch die Arbeitskollegen, die alle zur Verabschiedung gekommen waren.


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