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Ortsvorsteher Siegfried Spengler verabschiedete Theresia Hug, die
für die Gemeinde viele Dienste versah – von der Mesnerin in der
Wallfahrtskirche bis zur Reinigungskraft in der Kläranlage.
Von: Wolfgang Löhnig
Appenweier-Urloffen. Von 1989 an war Theresia Hug bei der Gemeinde
beschäftigt. Man kannte sie als Mesnerin der Zimmerer Kirche, die sie für
die politische Gemeinde in Ordnung hielt. Theresia Hug war aber auch in der
Schule eine bekannte Mitarbeiterin, sie reinigte die Schauenburghalle und
die Kläranlage. Zum 31. Dezember 2004 schied Theresia Hug aus dem Dienst der
Gemeinde und ging in den wohlverdienten Ruhestand.
Zur Zufriedenheit aller.
In einer kleinen Feierstunde im Bürgersaal des Rathauses Urloffen
verabschiedete Ortsvorsteher Siegfried Spengler für den erkrankten
Bürgermeister Hansjürgen Stein eine Mitarbeiterin, »die in den
verschiedensten gemeindlichen Einrichtungen zur Zufriedenheit aller« ihre
Arbeit erledigt hat. »Theresia war und ist kein zurückhaltender Mensch, ihre
Meinung hat sie immer deutlich gesagt, jeder wusste, was es geschlagen hat,
wenn Theresia erschien«, meinte Spengler und lobte diese offene Art der
Rentnerin. Der Ortsvorsteher ging auf allerhand lustige Begebenheiten ein,
die sich im Lauf eines langen Arbeitslebens ereigneten, und dankte der
Ruheständlerin für die jahrelange Arbeit und treue Pflichterfüllung.
Ein Stich der Zimmerer Kirche, den Spengler überreichte, soll Theresia Hug
stets an ihre Hauptwirkungsstätte erinnern. Dankesworte für ein gutes
jahrelanges Miteinander hatten auch die Arbeitskollegen, die alle zur
Verabschiedung gekommen waren.
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