Der
Appenweierer
Bezirksbeirat
befasste
sich in
seiner
jüngsten
Sitzung
am
Montagabend
mit der
Ausweichstrecke
»Bahnhofstraße«.
Von:
Wolfgang
Löhnig
Appenweier.
Einen
neuralgischen
Verkehrsknotenpunkt
bildet
Appenweier.
Die B 3
führt
direkt
durch
den Ort,
die B 28
tangiert
ihn. Die
Bahn hat
ihre
Nord-Süd-Tangente
zur
Schnellfahrstrecke
ausgebaut,
und
damit
auf vier
Gleise
erhöht.
Wie
künftig
der
Bahnabzweig
nach
Straßburg
und
weiter
nach
Paris
ausgebaut
wird,
liegt
noch in
den
Sternen.
Und wenn
die
Autobahn
dicht
ist,
wird es
im Ort
erst
recht
eng. Die
ausgeschilderte
Umleitungsstrecke
führt
direkt
durch
den
Kernort.
Für
Bürgermeister
Hansjürgen
Stein
und den
gesamten
Gemeinderat
war es
deshalb
dringend
geboten,
eine
langfristige
Untersuchung
in
Auftrag
zu
geben,
mit dem
Ziel
einer
Entschärfung
der
Verkehrssituation
in
Appenweier.
So
geschehen.
Jetzt
konnte
Hermann
Müller
vom
Planungsbüro
Zink aus
Lauf im
Bezirksbeirat
seine
Ideen
zur
langfristigen
und
weiträumigen
Behebung
der
Verkehrsmisere
zur
Diskussion
stellen.
Einbezogen
in die
Planung
waren
die
Ortsteile
Appenweier
und
Urloffen.
16 000
Fahrzeuge
fahren
allein
täglich
durch
Appenweier,
weitere
15 000
belasten
die B 28
und noch
einmal
4000
wurden
auf der
L 95
gezählt,
so der
Planer.
Die
verschiedensten
Möglichkeiten,
den
Fahrzeugverkehr
in
Appenweier
zu
splitten,
wurden
erwogen,
so
Müller.
Für das
Büro
blieb
nach
Abwägung
aller
Umstände
eine
Trassenführung
übrig:
Beim
Kreisel
wird der
Verkehr
in
Richtung
Sander
Straße
gelenkt,
über
einen
zweiten,
neuen
Kreisel
(Im See)
dann in
Richtung
Bahntrasse.
Über das
Gelände
des
ehemaligen
Sägewerks
Baumann
führt
die
Entlastungsstraße
zur
Bahnhofstraße,
über
diese
nordwärts
in
Richtung
Stellwerk.
Hier
muss
wegen
unterirdischer
Räume
verschwenkt
werden.
Sie
haben zu
wenig
Deckung,
um über
sie zu
fahren,
so
Müller.
Von hier
aus geht
es
weiter
entlag
der
Bahn.
Ein
Feldweg
besteht
bereits.
Auch ein
Geländeerwerb
dürfte
bis 2020
möglich
sein. So
lange
nämlich
laufen
die
Planungen.
Noch vor
der
Renchtalbahn
erreicht
die
innerörtliche
Umfahrung
wieder
die
eigentliche
B 3 und
wird
über
einen
Kreisel
angebunden.
Mit der
neuen
Straße
würde
auch ein
Rad- und
Feldweg
gebaut.
Kurz
erläuterte
er die
in
Urloffen
geplanten
Änderungen
und
einen
möglichen
Radweg
in
Richtung
Sand.
Mayer
pro
Brücke
Hanspeter
Mayer
konnte
sich mit
den
Ideen
nicht
anfreunden.
Er hätte
»das
Ganze
etwas
genauer
gehabt«
und
hatte
eine
Menge
Fragen:
»Handelt
es sich
um eine
innerörtliche
Umfahrungsstraße?
Soll der
Lkw-Verkehr
über
diese
Straße
abgewickelt
werden?
Was
sagen
die
Anwohner
dazu?«
Für den
Newcomer
im
Bezirksbeirat
wäre
eine
andere
Lösung
die
bessere:
Der
Verkehr
soll
über die
Sander
Straße
unter
der Bahn
hindurchgeleitet,
von hier
aus in
Richtung
Norden
und über
eine neu
zu
bauende
Brücke
oder
Unterführung
nach dem
Kernort
wieder
zur
Bundesstraße
gelenkt
werden.
Klemens
Sauer
ging
weiter,
er
wollte,
dass die
jetzige
Umleitungsstrecke
für
Lastkraftwagen
über die
Güterstraße
im
Ortsteil
Urloffen
auch
künftig
Bestand
habe. Im
Westen
der
Bahntrasse
gäbe es
ausreichend
Raum für
eine
neue
Straße.
Dass
hier
gerade
ein
neues
Baugebiet,
nämlich
»Runz
II«, in
der
Planung
ist,
wurde im
Bezirksbeirat
nicht
angesprochen.
Aber
weder
Mayers
noch
Sauers
Ideen
wurden
vom
Bezirksbeirat
aufgegriffen.
Eine
Brücke
sei zu
teuer
und
zudem
nicht
realisierbar,
meinte
Stein.
Und was
er in
keinem
Fall
möchte,
dass
Urloffen
be- und
Appenweier
entlastet
werde.
Jeder
Ortsteil
sollte
mit
seinen
Belastungen
allein
fertig
werden.
Und was
der
Bürgermeister
in gar
keinem
Fall
will,
dass
Gemeindemittel
zum
Ausbau
der
AB-Umleitungsstrecke
ausgegeben
werden.
»Das ist
Sache
des
Bundes«,
so
Stein.
Wunsch
ist es
hingegen,
dass es
in
Appenweier
eine
Entlastungsstrecke
gibt,
damit
der
Verkehr
aufgespaltet
wird.
Dazu
würde
die
Möglichkeit
bestehen,
mitten
im Ort
Feste zu
feiern
und die
B 3
dafür zu
sperren.
Nun wird
die
Öffentlichkeit
mit der
Planung
bekannt
gemacht,
es soll
intensiv
diskutiert
werden,
im
Bezirksbeirat
konnte
sich die
überwiegende
Mehrheit
für die
Planung
begeistern.
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