Karl-Heinz Moll aus dem Gemeinderat
verabschiedet
von Wolfgang Löhnig. Karl-Heinz Moll hatte den
Antrag auf Ausscheiden aus dem Gemeinderat gestellt. Mehr als zehn Jahre hatte
er ein öffentli-ches Ehrenamt inne.
Sowohl
Bürgermeister Manuel Tabor als auch die Ratskolleginnen und Kollegen waren sich
einig, dass der Abgang von Moll ein herber Verlust für den Gemeinderat ist, Moll
hat in seine Tätigkeit viel Sachverstand eingebracht, auf den man künftig wohl
verzichten müssen, so Tabor. Ihre versierte Arbeit und die Kompetenz werden wir
wohl vermissen, dankte das Ortsoberhaupt für den jahrzehntelangen Einsatz des
Renchener Kämmerers.
Für die Freien Wähler dankte Hans-Peter Wie-demer. Eine Freude habe er, Moll
gehen den Freien Wählern nicht verloren, da er deren Kas-senverwalter ist. In
den vergangenen Jahren haben wir alle miteinander sehr viel gestaltet, lobte
Wiedemer die Arbeit des Gemeinderates und damit auch die von Karl-Heinz Moll.
Er habe sich die Entscheidung nicht leicht ge-macht, antwortete Moll. Vor allem
betonte er, seien es nicht Querelen im Rat oder der Fraktion, die ihn nach
vielen Überlegungen zum Verzicht auf das Ehrenamt gebracht hätten, es sind
aus-schließlich persönliche Gründe, betonte Moll. Den Ratskollegen und der
Verwaltung dankte er für den fairen Umgang miteinander. Nach dem Beschluss
verließ Moll den Sitzungssaal, nicht weil er genug habe sondern weil ein
weiteres Ehrenamt auf ihn warte, „das ich nicht abgeben kann“, sprach er und
ging.