| Appenweier präsentierte sich im Rahmen der Einweihung der neuen Landesvertretung Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel |
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| Das Land
Baden-Württemberg hat in Brüssel ein neues Haus mitten im Europaviertel
bezogen - und Appenweier war mit dabei. Rund 400 geladene Gäste, darunter
auch der Präsident der Europäischen Kommission Romano Prodi, folgten der
Einladung von Ministerpräsident Erwin Teufel. Nach dem offiziellen Programm
labten sich die Gäste an den Köstlichkeiten der schwäbischen und badischen
Küche. Für die "Verdauerle" war die Gemeinde Appenweier zuständig.
Bürgermeister Hansjürgen Stein mit seiner Frau Orietta waren der Einladung
zur Präsentation gerne gefolgt. |
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Stein hatte sich eine schlagkräftige und eingespielte Truppe zusammengestellt: Die Kleinbrennerfamilie Doris und Reinhard Roth wählten das Beste aus dem Keller und brachten die edlen Tropfen nach Brüssel, Gemeinderätin Daniela Wiedemer wurde von ihrem Mann Thomas begleitet, der seine früheren Kollegen der Brüsseler Landesvertretung sofort an den Stand holte. Eingekleidet von der Trachtenkapelle des Musikvereins Appenweier warben der Schultes mit seinen Mitstreitern für den guten Appenweierer Schnaps, für die badischen Vorzüge von Appenweier, Urloffen und Nesselried und nicht zuletzt für die Ferienregion Renchtal. Der Tourismusstand Appenweiers entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem wahren Treffpunkt einer beeindruckenden Zahl von Kabinettsmitgliedern. |
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| Thomas und Daniela Wiedemer, Reinhard und Doris Roth, Frederic Gellert, Verwaltungsleiter der Landes-vertretung in Brüssel, Hansjürgen und Orietta Stein. | ||
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Landwirtschaftsminister Willi Stächele begrüßte seinen ehemaligen Mitarbeiter Hansjürgen Stein mit großer Herzlichkeit und freute sich, dass die Ortenau an diesem denkwürdigen Tag auch noch mit der Gemeinde Gutach und dessen Bürgermeister Siegfried Eckert vertreten war. |
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Daniela Wiedemer, Minister Willi Stächele, Doris und Reinhard Roth. |
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Wirtschaftsminister Walter Döring hatte sichtlich Spaß daran, hinter dem Stand der Appenweierer tatkräftig mitzuhelfen und eigenhändig auszuschenken. Mit launigen Sprüchen wurden die edlen Wässerle unter die Festgäste gebracht. |
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| Wirtschaftsminister Walter Döring mit Daniela Wiedemer. |
Auch Kultusministerin Annette Schavan
reihte sich gutgelaunt hinter den Tresen ein um eine kleine Probe des
mitgebrachten Schnapses zu verkosten. Ihr Lob lockte auch Ministerin a.D.
Annemarie Griesinger an, die es sich nicht nehmen ließ, sich ebenfalls einen
Edelbrand auf der Zunge zergehen zu lassen. |
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![]() 2 Gäste am Stand, Hansjürgen Stein, Staatssekretär a.D. Gustav Wabro, Handwerkspräsident Martin Lamm, Orietta Stein, Wirtschaftsminister Walter Döring, Daniela Wiedemer, Landwirtschaftsminister Willi Stächele, Doris und Reinhard Roth. |
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Frohgelaunt gab sie den "Kabinettsstaffelstab" an Staatssekretär a.D. Gustav Wabro weiter, auch er in Brüssel ein Altbekannter, war er doch vor Willi Stächele Hausherr in Brüssel. |
![]() Staatssekretär a.D. Gustav Wabro mit den Eheleuten Orietta und Hansjürgen Stein. |
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Als "gefährliche Ecke" bezeichnete der Landtags-abgeordnete den Schnapsstand der Appenweierer im neu geschaffenen Raum "Mannheim". Selbstverständlich durfte bei diesem Standort der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Herr Gerhard Widder nicht fehlen. Er begrüßte die Appenweierer und freute sich sehr, von einer Delegation aus seiner Lieblingsregion, dem Schwarzwald, einen Original Schwarzwälder "Kirsch" kredenzt zu bekommen. Der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe , Herr Heinz Fenrich ließ sich von Reinhard Roth das mitgebrachte Ausstellungsstück, einen alten Brennkessel, ausführlich erläutern. |
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Überrascht und erfreut, Landsleute anzutreffen, genoss auch Handwerkspräsident Martin Lamm den Besuch beim Stand aus Appenweier. Viele Gäste aus der Ortenau oder dem nahen Schwarzwald hatten ihre Freude daran, auf der ausgestellten Schwarzwald-Panoramakarte ihre Heimatstadt zu suchen und den Kollegen und Freunden zu präsentieren. |
Viele
interessierte Gäste aus EU-Parlament und EU-Kommission ließen sich darüber
informieren, dass von den 23.000 Kleinbrennern Baden-Württembergs allein
7.000 in der Ortenau wohnen und davon 200 in Appenweier, Urloffen und
Nesselried. Vielen war nicht bewusst, dass von den Kleinbrennern im "Ländle"
180.000 ha Streuobstwiesen unter-halten werden, dies entspricht 12.000.000
Bäume! Dass allein deswegen das Branntweinmonopol auch über das Jahr 2010
hinaus erhalten bleiben muss, leuchtete allen ein. Die beeindruckenden
Zahlen wurden durch das klassische Kirschwasser, einem vollmundigen
Mirabellenschnaps oder dem fruchtigen Williams-Christ zudem nachhaltig in
Erinnerung gebracht. Nachhaltig an der Erhaltung des Branntweinmonopols hat
auch Frau Elisabeth Jeggle, Mitglied des Europäischen Parlaments,
mitgeholfen und sehr erfreut die Appenweierer Delegation wieder erkannt. Bis
spät in die Nacht hinein war der Tourismus- und Schnapsstand der Gemeinde
Appenweier von zahlreichen Gästen umlagert, wie sich Bürgermeister
Hansjürgen Stein freut. "Wir haben uns hier sehr gut präsentieren können,
jeder Besucher konnte sich mit allen Sinnen von unserer Heimat überzeugen"
lachte der Bürgermeister, getreu des Mottos unseres Landwirtschaftsministers
Willi Stächele: "Schmeck den Süden!"
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