Appenweierer Haushalt 2008

 

12.12.2007 - Am Montagabend brachte der Gemeinderat Appenweier den Haushalt 2008 auf den Weg. Hier einige der wichtigsten Eckdaten:
Haushaltsvolumen: Einnahmen und Ausgaben von je 20,7 Millionen Euro, davon im Verwaltungshaushalt 16,8 Millionen Euro, im Vermögenshaushalt 3,9 Millionen Euro.
Einnahmen im Verwaltungshaushalts: Grundsteuer ca. 1 Millionen Euro; Gewerbesteuer 2,75 Millionen Euro; Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 3,46 Millionen Euro; Schlüsselzuweisungen ca. 2,9 Millionen Euro; Gebühren, Mieten, Verkaufserlöse ca. 1,9 Millionen Euro.
Ausgaben im Verwaltungshaushalt: Personalkosten 3,1 Millionen Euro; Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten ca. 1 Millionen Euro; Betriebskostenanteil der Gemeinde an kirchlichen Kindergärten ca. 0,7 Millionen Euro; Umlagezahlungen an das Land 1,8 Millionen Euro; Umlagezahlungen an den Landkreis 2,7 Millionen Euro.
Ausgaben im Vermögenshaushalt: Bauinvestitionen und Beschaffungen ca. 3 Millionen Euro, davon größere Einzelprojekte: Löschfahrzeug Feuerwehr-Abteilung Urloffen 250 000 Euro; Toilettensanierung und Erneuerung des Physiksaales in der Schwarzwaldschule Appenweier: 245 000 Euro; neue Fenster und Toilettensanierung in der Schauenburgschule Urloffen: 105 000 Euro; Bürgerzentrum Urloffen (weitere Rate) 500 000 Euro und Materialkosten sowie Gemeindeanteil für Vereinsräume des Narrenvereins Urloffen 76 000 Euro; Wegebaumaßnahme zum Illental in Nesselried 160 000 Euro; verschiedene Kanalsanierungen in Appenweier 750 000 Euro.
Zuführungsrate: knapp 1,9 Millionen Euro vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt.
Rücklagen: Entnahme 1,6 Mio. Euro
Schulden: Gemeindehaushalt ordentliche Tilgung 319 000 Euro, außerordentliche Tilgung 567 000 Euro; Schuldenabbau im Jahr 2008 von 886 000 Euro auf ca. 2,5 Millionen Euro; 257 Euro je Einwohner, das entspricht – so Appenweiers Kämmerer Helmut Martin – dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten.
Gebühren: Nach den gewaltigen Investitionen im Abwasserbereich (Kläranlage) sei – laut Kämmerer Helmut Martin – eine Gebührenerhöhung unumgänglich, voraussichtlich 0,35 Euro/Kubikmeter. Geringere Betriebskosten bei der Wasserversorgung erlauben eine Gebührensenkung von voraussichtlich 0,10 Euro/Kubikmeter.

 

 

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