- Elternabend im Schauenburgkindergarten -
Komm mit ins Zahlenland...
Appenweier-Urloffen. „Komm mit ins Zahlenland“, die Kinder hatten hierzu ihre Eltern in den Schauenburg - Kindergarten eingeladen. Dieses Lernprojekt wird bereits im 2. Jahr im Schauenburg-Kindergarten mit viel Begeisterung von den Kindern angenommen und von den Eltern gestützt.
Kinder sind neugierig, entdeckungs- und erfahrungsfreudig. Lernen basiert bei Kindern auf die Form einer aktiven Aneignung. Elisabeth Schneider, Kindergartenleiterin: „Die sensiblen fruchtbaren Phasen der Kinder müssen sinnvoll für die Entwicklung der Kinder genutzt werden.“ Schließlich wurde wissenschaftlich belegt, dass sich die sog. Entwicklungsfenster der Kinder im Heranwachsen wieder schließen.
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Das Projekt „Komm mit ins Zahlenland " bietet kindorientiert das Lernen. Das lernende Kind begreift die Welt der Zahlen mit allen Sinnen, mit seiner Sprache und seiner Motorik. Elisabeth Schneider stellte in einem Vortrag das ganzheitliche, kindorientierte Förderkonzept des Autors und Dipl. Pädagogen Gerhard Friedrich dar.
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Das Zahlenprojekt fundiert auf drei wissenschaftlichen Bereichen: Neurodidaktik, Elementarpädagogik und Didaktik der elementaren Mathematik. "Erkenntnisse aus der Hirnforschung machen es zwingend notwendig, dass Kindergarten und Elternhaus für eine optimale Entwicklungsumgebung sorgen“, so Schneider. Wie das mathematische Förderkonzept eingesetzt wird, zeigten die Erzieherinnen Gabi Meinel, Simone Wacker und Marion Staubach-Knosp. Die Eltern waren hierbei aktiv im Zahlenland tätig und konnten die Zahlenstadt mit ihren Bewohnern, den Zahlenpuppen kennen lernen. Das Zahlenland besteht aus der Zahlenstadt mit den Zahlengärten und Zahlenhäusern, den Zahlentürmen, dem Zahlenweg und der Zahlentreppe. Es entsteht so ein enger Bezug zur Lebenswelt der Kinder. Die Zahlenpuppen gefallen den Kindern besonders gut, denn sie sind in ihrer Form den einzelnen Ziffern nachgebildet und sie erkennen die Ziffer durch markante Zeichen. Das Kindergartenteam führte mit Zahlengeschichten, Zahlenliedern, Spielen, Reimen und mit dem Zahlenmenü durchs Programm. So konnten auch die Eltern das Förderkonzept beispielhaft erleben. Die Elternakzeptanz zeigte sich durch überdurchschnittliche Teilnehmerzahl und der Bereitschaft die Welt der Zahlen mit den Kindern im Alltag aktiv zu begleiten