Ferienprogramm in Appenweier - Auftaktgespräch der Organisatoren, wieder über 1.000 Teilnahmen erwartet

Appenweier. Nach dem Auftaktgespräch der Vereine aus Appenweier, Urloffen und Nesselried zeichnet sich im zwölften Jahr des Ferienprogramms großes Engagement bei den Organisatoren ab. Neue Ideen wurden vorgebracht, beliebte Veranstaltungen sind Kontinuum. Die Vereine wollen möglichst vielen Kindern in den Schulsommerferien Spaß zu bereiten und haben sich wiederholt das Ziel gesetzt im fünften Folgejahr 1.000 Teilnahmen zu überschreiten.

Veranstaltungsvorschläge, Termine und Organisation wurden in der Sitzung von Vereinsvertretern und Mitarbeitern des Rathauses besprochen. Garantiert ist bereits jetzt eine große Auswahl für die unterschiedlichsten Kinderinteressen: Spiel, Sport und damit verbundene Bildung. Vom Lesen, Basteln, Tanzen, Akrobatik, Kino in Gruppen mit voraussichtlich begrenzter Teilnehmerzahl über Dorfrallye, Ausflüge zu interessanten und beliebten Zielen und Spieltagen reichen die ersten Vorschläge. Die Abenteuer- und Spieltage sollen mit Themen verbunden werden wie zum Beispiel einer Kinderolympiade, Abenteuer rund um den Baggersee oder Spiele mit Wasser.

Im Erfahrungsaustausch bestätigten sich die Vereine gegenseitig verschiedene Erfahrungen in der Organisation. Die Vereine sehen sich vor allem oft damit konfrontiert, dass am Veranstaltungstag mehr Kinder erscheinen als angemeldet sind. Vorbereitetes Material zur Veranstaltung kann dann nicht mehr ausreichen und die Aufsicht über die Gruppe kaum gewährleistet werden, weil zu wenige Aufsichten auch kurzfristig nicht verfügbar sind. „Wenn einmal ein Kind das Geschwisterchen mitbringt ist das noch zu Stämmen, wenn das aber jedes Kind tut müssen die Eltern leider auch Verständnis für die Abweisung vielleicht ihres Kindes haben“, so Marianne Marzluf vom Rathaus Appenweier. Marzluf betont insbesondere im Hinblick auf die mit dem Ferienprogramm verbundene Freude der Kinder: „Lange vor Programmbeginn wird die Liste mit den Terminen, Angeboten, Ansprechpartnern der Vereine und der Anmeldung bekannt gegeben. Die Kinder wählen aus und freuen sich schon im Voraus. Damit die Freude anhält bitte ich die Eltern ihr Kind für die Veranstaltung anzumelden, zu der das Kind auch kommt.“ Im umgekehrten Fall ist das für Organisatoren genauso tragisch, die eine Veranstaltung vorfinanzieren mussten oder auf eine bestimmte Gruppenstärke angewiesen sind. Abgewiesen aus „Platzmangel“ wurden bislang in der Tat die wenigsten Kinder, die meisten Eltern haben ihre Ansprechpartner in den Vereinen und Marzluf versucht allen Kinderaugen gerecht zu werden. „Manchmal muss über die Teilnahme spontan entschieden werden und das klappt fast immer.“ Bei ihr laufen alle Fäden zum Ferienprogramm zusammen, über die Sommerferien ist sie in fast ständigem Kontakt mit den Verantwortlichen. Ziel aller Vereine ist es ja möglichst vielen Kindern Sommerspaß zu bereiten.

Das Ferienprogramm liegt nun schon im vierten Jahr über 1.000 teilnehmenden Kindern aus der Gemeinde. Der bisherige zusammengefasste Teilnamerekord wurde 2003: 1.194; 2005 waren es trotzdem 1.119 im Ferienprogramm. 39 Freizeitaktivitäten für die Kinder wurden über die Sommerferien 2005 angeboten.

Organisatoren der örtlichen Vereine beim Auftaktgespräch zum Ferienprogramm 2006. Zweiter von links: Hans-Peter Wiedemer, erster Bürgermeisterstellvertreter; ganz rechts: Marianne Marzluf, Rathaus Appenweier.

Nicht alle der voraussichtlich 30 bis 40 sich am Ferienprogramm beteiligten Vereine konnten beim Auftaktgespräch vertreten sein. Vorschläge sind schon im Rathaus gemeldet.

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