Aus der Reihe: Kleindenkmäler in der Gemeinde
Kreuzigungsgruppe auf dem Friedhof

Alter: Das Denkmal wurde 1830 aufgestellt, jedoch können wir davon ausgehen, dass der Bildhauer das im Barock/Rokokostil gearbeitete Werk schon vor der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschaffen hat.

Standort: Die Kreuzigungsgruppe wurde über dem ersten Grab auf dem 1830 neu eingerichteten Friedhof errichtet. Bis heute werden um diesen Standort herum Priester und Ordensschwestern, die in Appenweier wirkten, beerdigt.

Beschreibung: Die Kreuzigungsgruppe, auf der Christus, Maria, Magdalena und Johannes abgebildet sind, ist im Laufe der Jahre stark verwittert. Eine Ursache dafür waren die zwei Birken, die jahrelang rechts und links neben dem Denkmal standen. In den sechziger Jahren wurde das Denkmal als irreparabel bezeichnet, 1999 entschloss man sich dann doch die gravierenden Schäden am Denkmal zu beheben. Die dargestellten Personen blicken alle nicht zu Christus oder zum Himmel, sondern in die Ferne, vielleicht sogar zum Betrachter. Auch der Korpus Christi vermittelt nicht den Eindruck der sonst üblichen Todesstarre, er wirkt weicher, lebendiger. Vergleicht man diese Kreuzigungsgruppe mit der vor der Kirche, so stellt man fest, dass sie sich so sehr gleichen, dass eine der beiden die Kopie der anderen sein muss. Welche das Original darstellt, steht nicht fest. Insgesamt wirkt die Kreuzigungsgruppe auf dem Friedhof mit seinem nur sparsam angewandten Schmuck schlichter.

Material / Maße: Roter Sandstein
Maria: 1,30 m
Johannes: 1,30 m
Magdalena: 0,80 m
Korpus Christi: 0,90 m

                  

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