Halbzeitstand eines der größten Bauprojekte von Appenweier

Der bevorstehende Jahreswechsel steht auch für den Halbzeitstand eines der größten Bauprojekte von Appenweier in den vergangenen Jahren. Die Fortschritte der umfangreichen Sanierung und Modernisierung der Schwarzwaldhalle sind mittlerweile kaum zu übersehen.
Aufgrund der Größe des Projekts und der Tatsache, dass Bauarbeiter von insgesamt 28 Firmen fast gleichzeitig ihrer Arbeit nachgehen, ist es allerdings nicht verwunderlich, wenn der enge Zeitplan noch so manche Schwierigkeit aufwerfen könnte. Dennoch ist Bürgermeister Hansjürgen Stein optimistisch, dass dort im Frühjahr 2006 wieder kulturelle und sportliche Veranstaltungen stattfinden und sich die beliebte Halle wieder mit Leben füllen kann.
3,8 Millionen Euro investiert die Gemeinde Appenweier in die neue Technik und das neue Erscheinungsbild ihrer 2640 Personen fassenden Veranstaltungshalle. Nach dem Baubeginn im Juli war der Rückbau des Gebäudes auf den Rohbauzustand bereits im Oktober abgeschlossen. Damit die 400 Schüler der Schwarzwaldschule schon vor Beginn der eigentlichen Kälteperiode in ihren Schulräumen mit Wärme versorgt werden können, wurde bereits Mitte Oktober die neue Zentralheizung in Betrieb genommen. Sie hält vor allem auch die Temperatur in der Schwarzwaldhalle konstant, so sollen Frostschäden in den Wintermonaten vermieden werden. Allein mit der Holzpelletheizung setzt die Kommune Maßstäbe, handelt es sich doch um Baden-Württembergs größte ihrer Art. (wir berichteten).
Gerade auch unter dem Umweltaspekt ein innovativer Schritt den die Gemeinde dort gegangen ist, schließlich kann fortan umweltschonend Wärme produziert werden. Für die optimale Nutzung der Halle wurde das Foyer vergrößert, um einen eigenständigen Veranstaltungsraum entstehen zu lassen. Insgesamt werden durch die Raumverbreiterung an der Ostfassade 106 Quadratmeter Fläche gewonnen. Damit finden dort in Zukunft 200 Personen Platz, die neue Empore über dem ehemaligen Ausschank ermöglicht zusätzlich weiteren 100 Zuschauern einen logengleichen Ausblick auf die Veranstaltungen.
Von Vorteil ist vor allem, dass künftig parallel in der Schwarzwaldhalle und im Foyer Veranstaltungen verschiedener Größenordnungen stattfinden können. Nicht zuletzt auch die Vereine profitieren von dieser Neuerung, können sie doch in Zukunft die Halle nutzen während im Foyer anderweitige Veranstaltungen stattfinden. Mittlerweile ist durch den Aufbau der Stahlkonstruktion an der Ostfassade und des Gebälks der Baufortschritt auch im Foyer sichtbar. Zudem sind bereits die Fensterrahmen und Glaselemente eingesetzt.

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