Das Team der
Nachbarschaftshilfe
Appenweier stellt sich vor
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…als eine bürgerschaftliche, parteiübergreifende Aktion engagierter Bürgerinnen und Bürger, die zusammen ehrenamtlich in der Gesamtgemeinde Appenweier Nachbarschaftshilfe organisieren wollen. Wenn das „normale“ Alltagsleben noch ohne große Beachtung selbständig bestritten werden kann, wird dieser Selbstverständlichkeit keine Bedeutung geschenkt. Oft sind ältere und kranke Menschen nicht in der Lage Selbständig ihren Alltag zu führen oder Freunde aufzusuchen. Ziel der Initiative ist es, älteren Mitbürgerinnen und
Mitbürgern Hilfe anzubieten, damit sie in ihrer vertrauten Umgebung
bleiben und möglichst lange ihre Selbständigkeit behalten können. |
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Eine große Lücke bei der Betreuung älterer oder kranker Menschen entsteht oft gerade in der Zeitspanne zwischen Gebrechlichkeit und der ersten Pflegestufe. In dieser Phase gibt es zahlreiche Beispiele von starker Hilfsbedürftigkeit, weil professionelle Hilfe noch nicht bezahlt wird. Außerdem gibt es immer mehr vereinsamte Menschen, die sich über Zuspruch und Kontakt sehr freuen werden.
Leitidee: „Weil wir ja alle Nachbarn sind, im engeren oder weiteren Sinne, wollen wir hier vor Ort - eben wie gute Nachbarn - Hilfe organisieren“, so stellt die Initiatorin dieser Aktion, Frau Ute Hohmann-Klose, Gemeinderätin, die Leitidee vor.
Ziel der Initiative: Hilfe anbieten, damit zum Beispiel
ältere und kranke in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und möglichst lange ihre
Selbständigkeit behalten können.
Hilfe und Unterstützung benötigen aber nicht nur an Alte und Kranke, sondern
dringend und kurzfristig auch oft junge Mütter, junge Familien, aufgrund ihrer
beruflichen Situation.
Für diesen gesamten Personenkreis will die Nachbarschaftshilfe Appenweier in der Gemeinde geeignete Helferinnen und Helfer suchen, die bereit sind, entweder gegen Bezahlung oder unentgeltlich (z.B. bei Besuchsdiensten oder dem Vorlesen) zu arbeiten.
Durch die Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder, die die verschiedenen Arbeitseinsätze organisieren und koordinieren, aber auch durch Spenden und Mitgliedsbeiträge kann der Stundensatz für die Hilfe auf einen erschwinglichen Selbstkostenpreis reduziert werden. Auf diese Weise können sich einerseits auch Personen mit kleinerem Geldbeutel ab und zu Unterstützung leisten, andererseits können auch die Helfer bezahlt werden.
Keinesfalls will die Nachbarschaftshilfe Appenweier mit dieser Aktion den bereits bestehenden, funktionierenden kirchlichen oder sozialen Einrichtungen in den Weg treten, ganz im Gegenteil, man will mit ihnen zusammenarbeiten.
So können Sie sich die Arbeit konkret vorstellen.
Die Nachbarschaftshilfe organisiert, dass jemand…
für Frau M. einkaufen geht,
für Frau R. Schreibarbeiten übernimmt,
Herrn W. ,der gehbehindert ist, beim Spaziergang begleitet,
für Frau S. einfach mal Zeit hat und zuhört,
Herrn A. beim Gardinenaufhängen hilft, oder bei der Gartenarbeit,
Frau B. bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleitet,
pflegende Familienangehörigen unterstützt,
kurzfristige Betreuung übernimmt bei Abwesenheit der
Angehörigen,
u.v.m.
Andere Gemeinden sind hier bereits mit gutem Beispiel
vorangegangen, meint Ute Hohmann-Klose und verweist auf Willstätt als räumlich
nächstes Beispiel. Dort floriere seit Jahren eine von der Gemeinde unterstützte
Initiativgruppe „Jung und alt“ bestens und sei dort nicht mehr wegzudenken.
Als sehr erfreulich wertet das Team „Na Komm“ dass auch bei uns in Appenweier
von Herrn Bürgermeister Stein solide Unterstützung bei der Gründung signalisiert
worden ist.
Vorbereitende Aktionen bis zur Gründung der
Gruppe als eingetragener Verein:
1. Umfrage an die Einwohnerschaft über den Umfang an
Betreuungsbedarf. Wer benötigt welche Hilfe ?
2. Suche nach weiteren interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
für das Organisationsteam (jede Hilfe ist willkommen)
3. Suche nach geeigneten Helferinnen und Helfern, die
- entweder gegen einen festen Stundensatz arbeiten können
- oder unentgeltliche Hilfe anbieten
Bei Interesse an einer Mitarbeit kann mit
folgenden Ansprechpartnerinnen Kontakt aufgenommen werden:
| Appenweier: | Frau Maria Böhly | Tel: 1247 |
| Nesselried: | Frau Ute Hohmann-Klose | Tel: 4760 |
| Urloffen: | Frau Ingerose Sauer | Tel: 1230 |
Deshalb unsere große Bitte:
Füllen Sie den beigefügten Fragebogen aus und geben Sie ihn bei den Rathäusern der Gemeinde ab.
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Umfrage zur Aktion: Wir sind alle Nachbarn | ||||||||
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Unser Ziel ist die Vermittlung von: | ||||||||
| Gegenseitiger Hilfe für Jung und Alt | |||||||||
| Unterstützung junger Familien | |||||||||
| Entlastung von pflegenden Angehörigen | |||||||||
| Unsere geplanten Angebote sind: | Ich biete meine Mithilfe an für: | Ich habe folgenden Bedarf: | |||||||
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| Kinderbetreuung/Babysitten | |||||||||
| Hilfe in Haus und Garten (z.B. im Krankheitsfall) | |||||||||
| Unterstützung von pflegenden Angehörigen |
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| Betreuung bei Abwesenheit von Angehörigen | |||||||||
| Begleitung bei Behördengängen, Arztbesuchen | |||||||||
| Vorträge unterschiedlicher Art zur Unterhaltung und Information | |||||||||
| Mithilfe beim Ausfüllen von Formularen | |||||||||
| Besorgungen, Einkäufe etc. | |||||||||
| Besuchdienst, Vorlesen | |||||||||
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| Computerhilfen für Senioren | |||||||||
| bitte ankreuzen | bitte ankreuzen | ||||||||
| Name und Anschrift evtl. Tel.: | |||||||||
| Meine zusätzlichen Vorschläge: | |||||||||
| Abzugeben in allen Rathäusern der Gemeinde Appenweier | |||||||||
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!