
|
1.Vorsitzender: |
Uwe Kirchhofer |
|
2.Vorsitzende: |
Claudia Michel |
|
Schriftführerin: |
Rebecca Burst |
|
Schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts (genau gesagt 1402) bestanden Grenzstreitigkeiten mit dem „unliebsamen“ Nachbarort Appenweier. Der „verhasste“ Nachbar führte stets sein Vieh zum Weiden über Urloffens Gemarkung, was sich die Bürger des Meerrettich-Ortes nicht gefallen lassen wollten. Man lauerte den Eindringlingen mit Knüppeln bewaffnet auf und überfiel die ahnungslose Meute mit Lärm und Geschrei, woraufhin die Appenweierer nach kurzem, ungleichem Kampf die Flucht ergriffen. Jedoch gaben sie sich nicht geschlagen. Zum Schutz vor den harten Knüppelschlägen banden sie sich mit Sand gefüllte Säcke um, die die Wucht der Hiebe dämpfen sollte. So ausgerüstet zogen sie wieder auf Urloffer Boden, wo sie bereits erwartet wurden. Als Urloffens Mannen erkannten, dass ihre Knüppel keinerlei Wirkung mehr gegen die ungebetenen Gäste zeigten, eilte ein schlauer Urloffer mit einem Bienenkorb herbei, in dem sich ein Schwarm Hornissen befand. Diesen warf er samt seinem brusigen Inhalt in die Appenweierer Schlachtreihen. Grölend sahen die Merrettichdörfler zu, wie der Feind von den gereizten Insekten attackiert, die Beine in die Hand nahm.
Schon früh regte sich das fasnächtliche Treiben in Urloffen, wie Bilder in der von Erich Arnold Huber verfassten Ortschronik zeigen. So sehen wir zum Beispiel, dass es um das Jahr schon Dorfumzüge mit reger Teilnahme gab. Diese waren jedoch meist nur auf Themen bezogen, die nicht mit der heutigen Traditionsfigur, dem Hornusser, in Verbindung standen. So gab es zum Beispiel auch ein “Weiberregiment” (1928) und diverse andere Fasnachtsgruppen der örtlichen Vereine.1951 war eine weitere wichtige Station unserer “närrischen” Geschichte. Hier erschien zur “Urloffer Fasnacht” das “Triumpf des Narrengeistes”, ein im DinA5 - Format gedrucktes, 12-seitiges Spruch- und Liederheft, ebenfalls verfasst von Erich Arnold Huber unter Herausgabe des Narrenrats Urloffen. Die Festfolge dieser Schrift zeigt uns eine Reitergruppe, eine Hornussergruppe und Büttel, ein Narrenschiff und diverse Fußgruppen. Ein organisierter Narrenclub wurde jedoch erst im Jahre 1959 in Zimmern, einem Ortsteil Urloffens, im Gasthaus Linde gegründet. 1960 entstand schließlich der Verein “Zimmeria Hornussia”, welcher damals noch aus einem Prinzenpaar, einem Elferrat und der Prinzengarde bestand. Später kamen die Hornusser dazu, die heute weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt sind. 1970 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen und wurde somit zum Narrenverein Zimmeria Hornussia 1960 e.V. Die karnevalistischen Attribute verschwanden im Laufe der Zeit mehr und mehr und man besann sich wieder auf den Ursprung unserer schönen schwäbisch- alemannischen Fasent. Einzig die Prinzengarde erinnert noch an diese Zeit. Aus dem ehemaligen Elferrat wurde der Zunftrat und das Prinzenpaar wurde ganz aufgegeben. 1982 trat unser Narrenverein dem Ortenauer Narrenbund (ONB) bei, der sich 1981 gegründet hatte. 1996 war der Narrenverein Urloffen Ausrichter des letzten Hästrägertreffens des Ortenauer Narrenbundes und des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte (VON), die seither derartige Veranstaltungen getrennt organisieren. Feste und Bräuche:Der Narrenverein Zimmeria Hornussia ist schon seit geraumer Zeit Ausrichter diverser Veranstaltungen - nicht nur in der 5. Jahreszeit: Im Sommer findet alljährlich unser Sommerfest statt, das stets auf begeisterte Resonanz stößt.
|
|
|
November: |
|
|
Januar/Februar: |
|
|
Schmutziger Donnerstag: |
|
|
Fasnachtssamstag: |
|
|
Fasnachtssonntag: |
|
|
Fasnachtsdienstag: |
|
|
Aschermittwoch: |
|