Experimente und
Naturwissenschaften

Fachfrau für Natur / Umwelt und Naturwissenschaften: Diana Krüger
„ Das Auge schläft bis der Geist es mit einer Frage weckt.“
Afrikanisches Sprichwort und Grundsatz der Reggio - Pädagogik
- Neugiervehalten

Kinder sind bereits von Natur aus kleine Wissenschaftler!
Genau an dieser Neugier/ Entdeckungsfreude sollte man anknüpfen und den
Kindern ausreichend Raum, Zeit und Material zukommen lassen.
Kinder treten in Beziehung zur Natur, indem sie wahrnehmen, beobachten und
forschen.
- Arbeitsschritte, Arbeitsaufträge
Um diese erfüllen zu können, ist es wichtig, den Kindern ausreichende
Grundkenntnisse in Theorie und Praxis zu vermitteln!
Wichtig sind dabei die Experimentierregeln, auf deren Einhaltung genau
geachtet werden muss!
- Wahrnehmen und beobachten
Für den Umgang mit Experimenten ist der Einsatz aller Sinne erforderlich.
Denn die Tätigkeiten sollten nicht auf reines zusehen begrenzt sein, sondern
auf aktives Mitwirken.
Forschen und Entdecken ist für Kinder eine Lernmethode, die langfristig
großen Erfolg verspricht. Denn Dinge, die Kinder selbständig erlernt und
erlebt haben, werden in der Regel nicht wieder vergessen.
- Hypothesen bilden logisches Denken
Im Alter von ca 4 – 7 Jahren entwickelt sich die Denkfähigkeit des Kindes
vom anschaulichen zum konkreten Denken. Es lernt zu differenzieren,
zuzuordnen und kann sich Handlungsabläufe vorstellen, weil es sie
verinnerlicht hat.
- Selbständigkeit
Damit Kinder selbständig arbeiten können, sollten entsprechende
Räumlichkeiten eingerichtet werden. Wichtig dabei ist, dass nur die
Materialien bereitstehen, die für das Experiment erforderlich sind.
Durch das selbständige Arbeiten wird die Kreativität und die Eigendynamik
gefördert.
Damit ein Kind all diese Fähigkeiten erlernen und erproben kann, braucht es
eine Umgebung, die es dazu ermuntert. Dies bieten wir unseren Kindern im
Experimentierzimmer.

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