Pädagogischer Ansatz

Das Leitbild

Als Leitbild unserer Arbeit betrachten wir:

Die Achtung des Menschen in seiner gesamten Persönlichkeit

Dieses Leitbild ist Grundsatz für unsere Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern und allen weiteren Mitarbeitern.

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Die Lebenswelt der Kinder

Die Lebenswelt der Kinder hat sich verändert:

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Die Bedeutung der Erziehung

Die veränderte Lebenswelt der Kinder nimmt den Kindern Entwicklungsmöglichkeiten.

Im Kindergartenalltag

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Unsere Erziehungsziele

Die Entwicklung der Persönlichkeit durch:

Den Sinn von Werten lernen Kinder in konkreten Lebens- und Sinnzusammenhängen. So erfahren die Kinder in bedeutsamen Lebenssituationen das Lernen fürs Leben. Im Prozess des Älterwerdens übernehmen Kinder Mitverantwortung in überschaubaren und für sie einsichtigen Arbeitsvorgängen und Alltagssituationen. So erwerben die Kinder Lebenspraxis, Eigenverantwortung und sie entwickeln ein Selbstkonzept. Zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit brauchen Kinder den Erwachsenen ebenso wie andere Kinder.

Wir wollen

  1. den Kindern:

  1. den Eltern:

Erziehung soll
die Entwicklung von Eigenschaften und Fähigkeiten fördern und die Erweiterung von Erlebnishorizonten ermöglichen.

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Grundbedürfnisse der Kinder

Nach Bewegung Körpererleben Spiel
Freiräume welche die kindliche
Grundbedürfnisse befriedigen
Erholung und Ruhe Aktivität Gemeinschaft

Deshalb bieten wir den Kindern ein Raumkonzept mit Funktionsräumen, das trotz der veränderten Lebenswelt den Kindern Entwicklungschancen wiedergibt.

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Pädagogische Grundlage:

Jedes Kind durchläuft einen Entwicklungs- und Lernprozess, der in der Familie seinen Anfang nimmt. Die Tageseinrichtung ergänzt dies und fördert durch die feste Beziehung zu einer Bezugsperson diese Persönlichkeitsentwicklung.

Jedes Kind gehört einer Stammgruppe an. Feste Bezugspersonen sind für uns eine wesentliche Voraussetzung für vertrauensvolle Beziehungen. Diese verlässlichen Beziehungen zur Erzieherin ermöglichen positive Entwicklungs- und Lernfortschritte.

Sozialerziehung:
Kommt ein Kind in den Kindergarten, so ist es noch ich-bezogen und auf sich selbst fixiert. Im Laufe der Kindergartenzeit baut es soziale Beziehungen auf, wächst in das soziale Gefüge seiner Gruppe hinein und lernt darin zurechtzukommen. Das soziale Lernen beinhaltet Rücksichtsnahme und Hilfsbereitschaft, Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen und Verantwortungsbewusstsein. Dies bringt das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung voran. Es kommt vom Eigen- zum Gemeinsinn, vom Ich zum Wir.

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Unsere Raumkonzeption:

Wir bieten den Kindern Funktionsräume:
Diese ermöglichen den Kindern ein ausdauerndes, großflächiges Spiel mit freier Wahl ihrer Spielpartner. Durch ein anregungsreiches Umfeld und durch Mitsprache der Kinder erhält das freie Spiel einen hohen Stellenwert.

Kinder lernen im Spiel gerade Fähigkeiten und Fertigkeiten, die notwendig sind, ein selbständiges und selbstverantwortliches Leben zu führen. Gerade in Absprachen mit Spielpartnern wird die heute so wichtige Teamfähigkeit erprobt. Durch die Schwerpunktsetzung in einem Raum wird die Konzentration ermöglicht, die Grundvoraussetzung für die Schulfähigkeit ist.
Das Spiel fordert Kinder heraus und unterstützt sie in ihrem eigenständigen Entdecken und Erforschen der Welt.

Durch die Wahl des Raumes kann das Kind seinem momentanen Bedürfnis nach Bewegung oder nach Ruhe selbstgewählt nachkommen.

Wir haben klare Regeln:
Bei uns gibt es klare Strukturen, Regeln und Grenzen. Diese werden mit den Kindern besprochen und beschränken sich auf das Notwendigste. Dadurch werden sie für die Kinder überschaubar und nachvollziehbar. Sie geben den Kindern Halt, Sicherheit und Orientierung. Regeln werden immer wieder auch hinterfragt, ob sie noch sinnvoll sind und ihren Zweck verfolgen. Die Regeln helfen den Kindern, sich in ihrem unmittelbaren Umfeld, dem Kindergarten zurechtzufinden.

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Zeitstruktur:

bis bis 9:00 Uhr Freispiel
  9.00 Uhr – 9.15 Uhr Kinderkonferenz
  9.15 Uhr – 10.30 Uhr Freispiel
  10.30 Uhr Aufräumen,
    anschließend Angebote/ Projekte
  11.45 Uhr – 12.00 Uhr Abholzeit
bis bis 14.00 Uhr Freispiel
  14.00 Uhr – 14.15 Uhr Kinderkonferenz
  14.15 Uhr – 15.30 Uhr Freispiel
  15.30 Uhr - 16.00 Uhr Abschlusskreis, Hof (je nach Situation)
  16.15 Uhr – 16.30 Uhr Abholzeit

Täglich um 9 Uhr findet in jeder Gruppe eine „Kinderkonferenz“ statt.

Wir geben den Kindern Mitwirkungsmöglichkeit bei der Gestaltung des Tagesablaufes. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist es unbedingt erforderlich, dass das Kind bei der Kinderkonferenz anwesend ist! Wenn ein Kind regelmäßig und pünktlich kommt, wird gewährleistet, dass es an den Gruppenprozessen und Aktivitäten beteiligt ist! Diese Regelmäßigkeit schafft ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Vertrauen.

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Spielen und Arbeiten

Nach der Freispielphase werden Angebote und Projekte durchgeführt. Diese finden in der Stammgruppe und auch gruppenübergreifend statt.

Die Kinder bewegen sich in den Funktionsräumen des Hauses und begegnen sich bei offenen Angeboten in altersgleichen, altersgemischten und Stammgruppen. Das Zusammenleben verschiedenaltriger Kinder gibt vielseitige Anreize für die gesamte kindliche Entwicklung. Altersgemischte Gruppen bieten gute Entwicklungschancen, aber auch die Beziehungen unter gleichaltrigen sind besonders wichtig. Sie lernen im Vergleich zu anderen sich selbst einzuschätzen und individuelle Unterschiede zu akzeptieren. Deshalb ist es uns wichtig gruppenübergreifend auch altersgleiche Gruppen für verschiedene Angebote zu bilden.

Kinder lernen in Erlebnissen, Ereignissen und in Erfahrungen. Themen der Kinder sowie Themen die wir den Kindern zumuten, geben den Rahmen für die Bildung. So werden Lernprozesse in allen Lernfeldern möglich. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit, ihre eigenen Interessen und Bedürfnisse einzubringen.

Kinder im Kindergartenalter gelangen über das Spielen zum Denken und begreifen so handelnd ihre Umwelt. Alles Lernen vollzieht sich über das Handeln und Tun. Bei der Durchführung eines Angebotes sprechen wir das Kind ganzheitlich an. So sollen beim Kind alle Sinne angesprochen werden. Im ersten Schuljahr führt dann der Weg über konkretes Tun hin zu abstrakteren Lern-, Denk- und Darstellungsformen.

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Vorbereitung auf die Schule ist die ganze Kindergartenzeit


Schulanfänger im Jahr 2005

Kindertagesstätten sind Lernorte für Kinder: Aber keine vorgezogene Schule!

Im Schulanfängertreff gibt es viele Projekte aus allen Bildungsbereichen. So fördern wir in diesen altersgleichen Gruppen die Neugier und den Wissensdrang „unserer Großen“. Wir wollen Gedanken, Kenntnisse und Erklärungen der Kinder erkunden, Zusammenhänge herstellen, mit dem Alltag vernetzen und kein isoliertes Training anbieten. Lernen ist somit keine Ansammlung von Wissen, sondern Erfahrungen aus eigenen Lebensbezügen.

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Kooperation Kindergarten/Schule

Das gemeinsame Anliegen von Tageseinrichtung und Schule ist es, durch die Zusammenarbeit für das Wohl der Kinder in der Übergangsphase zu sorgen. Eine Lehrkraft übernimmt, als Kooperationslehrer, die regelmäßigen Besuche im Kindergarten.
Zu Beginn des Kindergartenjahres wird ein gemeinsamer Jahresplan erstellt:

Durch gemeinsame Aktivitäten und durch Beobachtung der zukünftigen Schulanfänger, soll eine gemeinsame Beratung im Hinblick auf die Schulfähigkeit der Kinder stattfinden.
Sind Fördermaßnahmen erforderlich, so sollen diese mit den Eltern eingeleitet werden.

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Anforderungen an eine Erzieherin

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