Sprachfüchse –oder das Freiberger Modell zur Sprachförderung
„Sprachfüchse treffen sich“, so klingt es täglich durch den Kindergarten, wenn zwei Schulanfänger mit dem Sprachfuchs durch die Räume ziehen.
Denn seit Januar 2011 treffen sich die Schulanfänger täglich in 3 Kleingruppen von 6 Kindern mit ihren Erzieherinnen zu den „Sprachfüchsen“.
Dahinter verbirgt sich das Sprachfördermodell Baustein 3 des Freiberger Sprachförderkonzeptes.
Alle Schulanfänger nehmen im letzten Kindergartenjahr 20 Wochen lang täglich für 15-20 Minuten an der Sprachförderung teil.
In Sprachspielen werden die Struktur von Sätzen und die Position von Wörtern geübt und die phonologische Bewusstheit (die Lautstruktur in der gesprochenen Sprache zu erkennen).
Die Durchführung erfolgt 10 Wochen lang nach dem Würzburger Programm: “Hören, lauschen, lernen“ und in der 11. bis 20. Woche „Hören, Sehen, Verstehen“.
So werden spielerisch durch die Sprachspiele zur Buchstabenlautverknüpfung die Vorläufer-Fähigkeiten des Schreiblese-Erwerbs geübt.
Dieses Sprachprogramm der Schulanfänger ist natürlich eingebunden in ein sprachfreudiges Konzept, das die Kinder während der ganzen Kindergartenzeit dabei unterstützt, gern zu sprechen und auch gehört zu werden.